Ich bin von Kopf bis Fuß auf Äpfel eingestellt…und sonst gar nichts. Na, das stimmt nicht so ganz, denn ein wenig Kokos und Zimt können die Äpfel schon vertragen.

Und ich kann ein großes Stück Apfelkuchen locker vertragen. Auch mehrmals am Tag.

 

Apfel-Kokos Gugelhupf Ich bin von Kopf bis Fuß auf Äpfel eingestellt...und sonst gar nichts. Na, das stimmt nicht so ganz, denn ein wenig Kokos und Zimt können die Äpfel schon vertragen.

 

Um die Figur ein bisschen in Form zu halten durfte vor einiger Zeit ein neues Gerät bei mir einziehen. Nein, nein…nicht wieder so ein Gerät, dass unters Bett geschoben und vergessen wird. Dazu ist es auch viel zu groß. Eine Power-Plate für zu Hause musste es sein. Und nun steht es aufgrund seiner Größe mahnend im Gästezimmer um mich daran zu erinnern es zu benutzen. Okay, ich gebe zu, dass es sehr viel Spaß macht wenn der Körper mal kräftig durchgerüttelt wird. Auch wenn es nicht anstrengend ist, macht es ganz schön Muskelkater. Aber die Massagefunktion für den Körper ist schon klasse. Ich habe mittlerweile aber den Spiegel der vor dem Gerät stand entfernt. Wieso? Stell dich mal in kurzer Hose auf dieses Gerät und schau zu, was dein Körper (und die Haut) macht, wenn er so kräftig durchgerüttelt wird als würdest du auf einen Presslufthammer stehen. Da fliegt dir einiges um die Ohren. Das mag ich nicht sehen. Also darauf ein Stück Apfelkuchen.

 

Apfel-Kokos Gugelhupf
Portionen: 1 Gugelhupfform 1-1,5 Liter
Zutaten
  • 100 g Butter geschmolzen
  • 100 ml Milch
  • 100 g Kokosraspeln
  • 180 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Äpfel entkernt, geschält und in Würfel geschnitten
  • Saft 1 Zitrone
  • 2 TL Mehl
  • 3 Eier
  • Puderzucker
Anleitungen
  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Gugelhupfform einfetten
  2. Apfelstücke mit etwas Zitronensaft vermengen und mit den 2 TL Mehl bestäuben
  3. Butter mit der Milch aufschlagen
  4. Mehl, Kokosraspeln, Zucker, Backpulver, Salz und Zimt vermengen
  5. Buttermischung zur Mehlmischung geben und verrühren
  6. Eier nach und nach unterrühren
  7. Restlichen Zitronensaft unterrühren
  8. Apfelstücke unterheben
  9. Teig in die Springform füllen und 50 Minuten backen
  10. Abkühlen lassen und Kuchen mit Puderzucker bestäuben

 

Apfel-Kokos Gugelhupf Ich bin von Kopf bis Fuß auf Äpfel eingestellt...und sonst gar nichts. Na, das stimmt nicht so ganz, denn ein wenig Kokos und Zimt können die Äpfel schon vertragen.

Die ersten Äpfel fallen vom Baum und ich musste im Garten schon einigen ausweichen. Plumps!

Ein Zeichen sich mal so langsam Gedanken über die Verwertung zu machen. Ich starte mal mit den schnell gemachten Blätterteig-Apfelrosen.

 

Die ersten Äpfel fallen vom Baum und ich musste im Garten schon einigen ausweichen. Plumps! Ein Zeichen sich mal so langsam Gedanken über die Verwertung zu machen. Ich starte mal mit den schnell gemachten Blätterteig-Apfelrosen.

 

 

Marzipan-Apfelrosen
Zutaten
  • 1 Paket frischer Blätterteig ca.275g
  • 2 Äpfel
  • Saft 1 Zitrone
  • 1 Paket Marzipanrohmasse ca.200g
  • 1 Ei
  • 1 TL Butter
  • Puderzucker
Anleitungen
  1. Äpfel vierteln und jedes Viertel in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln
  2. Butter in einen kleinen Topf erhitzen, Apfelscheiben zugeben und ca. 5 Minuten weichköcheln lassen
  3. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
  4. Marzipanrohmasse zusammen mit Ei und den restlichen Zitronensaft mit dem elektrischen Handrührgerät verrühren
  5. Blätterteig aufrollen und mit der Marzipanmasse einstreichen
  6. Blätterteig in 5 Streifen Längsstreifen schneiden (ca. 5 cm breit)
  7. Auf jeden Teigstreifen ein paar Apfelscheiben (mit der Schale nach oben) legen, so dass die Apfelscheiben etwas über den Rand hinausragen und die unteren 2 cm des Streifens frei bleiben
  8. Freien Rand umklappen und jeden Streifen aufrollen
  9. Teig in kleine Förmchen setzen und im Ofen 20 Minuten goldbraun backen
  10. Mit Puderzucker bestreuen und Servieren

Die Außentemperatur hat sich etwas abgekühlt, der Backofen durfte seinen Betrieb wieder aufnehmen. Yippie! Saftige Pflaumen, knackige Cashewkerne und etwas Zitrone haben es in den Kuchen geschafft.

Wenn Du morgens aufstehst und endlich mal ordentlich durchgeschlafen hast, weil die Temperatur im Schlafzimmer unter 20 Grad gelegen hat – unbezahlbar. Die Motivation endlich mal wieder einen Kuchen zu backen ohne Schweißausbrüche zu bekommen war enorm hoch. Ich hatte die Qual der Wahl, denn es tummelten sich Pflaumen, Brombeeren, Johannisbeeren und frisch geerntete Äpfel auf meiner Arbeitsplatte. Ich entschied mich dann für „Ene, mene, miste, es rappelt in der Kiste. Ene, mene, muh und raus bist du“. Am Ende hatten die Pflaumen gewonnen. Und wie sehr ich es vermisst habe, draußen bei einem Stück Kuchen zu sitzen, wurde mir erst bewusst als der frische Pflaumenkuchen aufgetischt wurde und ein leichter Wind wehte. Herrlich! So mag ich den Sommer.

 

Zitronen-Cashew Pflaumenkuchen Die Außentemperatur hat sich etwas abgekühlt, der Backofen durfte seinen Betrieb wieder aufnehmen. Yippie! Saftige Pflaumen, knackige Cashewkerne und etwas Zitrone haben es in den Kuchen geschafft.

 

 

Zitronen-Cashew Pflaumenkuchen
Portionen: 1 Springform 22cm
Zutaten
  • 180 g Butter Zimmertemperatur
  • 220 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 120 g Mandeln gemahlen
  • 90 g Mehl
  • abgeriebene Schale 1 Zitrone
  • 120 g Cashewkerne
  • ca. 10 Pflaumen entkernt und halbiert
  • etwas Zitronensaft
  • Puderzucker
Anleitungen
  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und eine Springform einfetten
  2. Cashewkerne grob mahlen
  3. Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker aufschlagen
  4. Eier nach und nach unterrühren
  5. Mandeln, Mehl, Backpulver und gemahlene Cashewkerne unterrühren
  6. Zitronenschale unterheben
  7. Teig in die Springform geben und die halbierten Pflaumen auflegen
  8. Im Backofen ca. 50 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe machen)
  9. Kuchen etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen
  10. Vollständig abkühlen lassen
  11. Etwas Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und über den Kuchen geben

Der Backofen bleibt noch aus. Wahrscheinlich bekomme ich schon bald Post von meinem Stromlieferanten mit der Anfrage ob ich überhaupt noch hier wohne, denn normalerweise ist mein Backofen im Dauereinsatz. Aber bei den tollen Temperaturen ist doch so ein eisgekühlter Cheesecake genau das Richtige oder?

 

Mein morgendliches Ritual ist immer gleich: Nach dem Aufstehen (ca. 06:30 Uhr) tappere ich in die zweite Etage des Hauses, stelle die Kaffeemaschine an, starte das MacBook und schalte das SAT1 Frühstücksfernsehen an. Dann überlege ich zwischen der ersten und zweiten Tasse Kaffee was heute auf dem Tisch kommt. In den letzten Tagen war es immer gleich, denn nach dem ersten Temperaturcheck durch die freundliche Alexa und den Blick auf den Backofen war schnell klar, dass der Backofen ausbleibt und nur im Notfall angemacht wird. Denn meine Küche im Obergeschoss ist auch gleichzeitig mein Büro und das Fotostudio befindet sich direkt im Nachbarzimmer. Und da kann ich zusätzliche Wärme nicht wirklich gebrauchen. Klar könnte ich auch die Küche im Erdgeschoss nutzen aber das ewige Hin-und Her zwischen Oben und Unten ist mir zu anstrengend und es würde am Abend, wenn Herr W. nach Hause kommt, mächtig Ärger geben, wenn nicht wieder alles blitzblank sauber ist. Also bleib ich einfach „oben“, wie ein Einsiedler in seiner (warmen) Blockhütte, direkt unter dem Dach. Und so wurde es heute ein „no bake“ Cheesecake mit frischen Beeren.

 

Brombeer „no-bake“ Cheesecake Der Backofen bleibt noch aus. Wahrscheinlich bekomme ich schon bald Post von meinem Stromlieferanten mit der Anfrage ob ich überhaupt noch hier wohne, denn normalerweise ist mein Backofen im Dauereinsatz. Aber bei den tollen Temperaturen ist doch so ein eisgekühlter Cheesecake genau das Richtige oder?

 

 

Brombeer „no-bake“ Cheesecake
Portionen: 1 Springform 24cm
Zutaten
Für den Boden
  • 100 g Butter
  • 200 g Butterkekse
Für die Füllung
  • 6 Blatt Gelatine
  • 500 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • Saft 1 Zitrone
  • 400 ml Sahne
Für das Topping
  • 300 g Brombeeren
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch zum Beispiel Milchmädchen
  • 1 Päckchen Sofort-Gelatine für kalte Speisen für 500ml
Außerdem
  • Frische Früchte zum Garnieren
Anleitungen
  1. Den Boden einer Springform etwas einfetten
  2. Butter schmelzen und Kekse im Universalzerkleinerer fein mahlen
  3. Keksbrösel und Butter vermischen
  4. Bröselmasse in die Form füllen und als Boden andrücken
  5. 30 Minuten kalt stellen
  6. Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen
  7. Frischkäse, Quark, Zucker und Zitronensaft verrühren
  8. Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze vorsichtig auflösen
  9. Etwas von der Quarkcreme unter die Gelatine rühren, dann alles unter die Creme rühren
  10. Kalt stellen
  11. Sahne steif schlagen
  12. Wenn die Creme zu gelieren beginnt, Sahne unterheben
  13. Creme auf den Keks¬boden geben
  14. Mindestens 4 Stunden kalt stellen
  15. Brombeeren zusammen mit der Kondensmilch fein pürieren
  16. Gelatine unterrühren und die Masse auf den Kuchen geben
  17. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben
  18. Vor dem Servieren mit frischen Früchten garnieren

Das nenne ich eine ordentliche Erfrischung: Ein großes Stück Eiskuchen.

Okay, ich hatte beim ersten Mal wirklich Angst die Silikonform aus der Tiefkühltruhe zu nehmen und auf dem Foto-Set zu platzieren. Angst, dass sich die Form nicht löst und alles zusammenfällt. Aber „HEY“ das ging so fix das ich vor lauter Freude direkt ein großes Stück gegessen habe. So als Belohnung.

Einfach bei den Temperaturen die Silikonform samt Inhalt etwa 10 Minuten antauen lassen oder einfach über die Silikonform etwas warmes Wasser laufen lassen. Und schon flutscht die Eiscreme-Torte heraus.

 

 

 

Eis-Gugelhupf mit gerösteten Pflaumen
Zutaten
  • 500 g Pflaumen halbiert und entkernt
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 TL Honig
  • 2 EL Rotwein
  • 400 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Sahnejoghurt
  • 150 g Crème fraîche
  • 250 g Schokoladenkekse
  • 100 g Butter flüssig
Anleitungen
  1. Pflaumen in eine Auflaufform geben, mit braunem Zucker, Honig und Rotwein beträufeln und im Backofen bei 180 Grad 20 Minuten rösten
  2. Abkühlen lassen und pürieren
  3. Sahne mit Zucker und Vanillezucker steif schlagen, Joghurt und Crème fraîche unterheben
  4. 1/3 der Masse in eine Gugelhupfform füllen
  5. Restliche Masse mit den pürierten Pflaumen vermengen
  6. Masse in die Form geben und mindestens 6 Stunden einfrieren
  7. Schokoladenkekse fein mahlen und mit der flüssigen Butter vermengen und als Boden auf die Eismasse geben
  8. Nochmals für 2 Stunden einfrieren

 

 

Ein paar Kirschen hatte ich noch. Diese wanderten gestern direkt in diesen Kuchen mit Marzipanstreuseln.

Und wer gerne saftigen Kuchen mag ist hier genau richtig.

 

 

 

Kirsch-Pudding Mohnkuchen
Portionen: 1 Springform 24-26cm
Zutaten
  • 800 g Kirschen entsteint
  • 200 g Marzipan-Rohmasse gerieben
  • 500 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Butter kalt in Stücken geschnitten
  • 7 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 400 g Schmand
  • 2 Beute á 250g backfertige Mohnfüllung
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 1 TL Puderzucker
Anleitungen
  1. Backofen auf Umluft 150 Grad vorheizen
  2. Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz vermengen
  3. Butter, Marzipanraspeln und 1 Ei zu Streuseln verkneten
  4. 2/3 der Streusel in die gefettete Springform geben und Boden und Rand andrücken
  5. Paniermehl auf dem Boden verteilen
  6. Kirschen auflegen
  7. Schmand, Mohnfüllung, restliche Eier und Puddingpulver verrühren
  8. Schmandmischung auf die Kirschen gießen und glatt streichen
  9. Restliche Streusel daraufgeben
  10. Im Ofen ca. 80 Minuten goldbraun backen (ggf. mit Alufolie in den letzten 20 Minuten abdecken)
  11. Kuchen vollständig abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben

Gestern war ja eher so ein Schmuddelwetter. Ich hab die Zeit mal genutzt um die wertvollen Facebook-Tests „Überlebst du eine Zombie-Invasion“ und „Steckt in dir eine gute oder böse Fee?“ zu machen. Zeit war dann nur noch für einen schnell zubereiteten Birnen-Pudding Kuchen aus der Pfanne.

Backofen an, Teig gerührt und Birnen geschnitten. Mehr brauchst Du nicht zu tun. Nur noch abwarten bis der Kuchen im Ofen seine fluffige Konsistenz erreicht hat. Auf jeden Fall noch warm genießen. So lecker!

 

 

 

Birnen-Pudding Kuchen
Portionen: 1 ofenfeste Pfanne 20-22 cm
Zutaten
  • 3 Birnen geschält und in feine Scheiben geschnitten
  • 60 g Butter geschmolzen
  • 180 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Tropfen Vanillearoma optional
  • Puderzucker
Anleitungen
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine ofenfeste Pfanne einfetten
  2. Die Birnenscheiben in die Pfanne legen
  3. Butter, Milch, Zucker, Mehl, Eier, Salz, Vanillezucker und Aroma in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handrührgerät verrühren
  4. Den Teig über die Birnenhälften gießen
  5. Im Ofen 40-45 Mintuten goldbraun backen
  6. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren