In 36 Tagen ist schon Heiligabend und ich werde bis dahin sicherlich noch ganz viele Desserts probieren, bis ich DAS Weihnachtsdessert gefunden habe. Ich schicke jetzt erst einmal das Zimt-Kirschkompott mit Mascarpone-Quark ins Rennen.

Am Ende weiß ich, wie das „Wettrennen“ um das beste Weihnachtsdessert ausgehen wird: Es wird gar kein Dessert geben, weil wir bis dahin so viel probiert, gegessen und geschlemmt haben, dass wir am liebsten mit unseren dicken Weihnachtsbäuchen gar keinen Heiligabend haben wollen. Bewegungsunfähig wollen wir dann nämlich viel lieber im Bett liegen und Michel aus Lönneberga, der kleine Lord, die Muppets-Weihnachtsgeschichte, die Kinder aus Bullerbü und viele andere Filme gucken, denn Weihnachten ohne Pippi, Michel, Madita und Ronja Räubertochter ist kein Weihnachten.

 

 

 

Kirsch-Zimtstern Dessert
Portionen: 6 Portionen
Zutaten
  • 1 Glas Kirschen ca.720ml
  • 90 g Zucker
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 EL Speisestärke
  • 200 g Zimtsterne
  • 200 ml Sahne
  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mascarpone
Anleitungen
  1. Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen
  2. 1 EL Saft zur Seite stellen
  3. Restlichen Saft mit 10g Zucker, Zimt und Kardamom in einem Topf aufkochen lassen
  4. Speisestärke mit 3 EL Wasser verrühren und zum kochenden Kirschsaft geben und verrühren
  5. Masse, bis auf ¼ für die Dekoration, in Gläser füllen und abkühlen lassen
  6. Zimtsterne auf die Gläser verteilen (oder etwas zerbröseln und dann verteilen)
  7. Sahne steif schlagen
  8. Mascarpone, Quark, restlichen Zucker und den restlichen Kirschsaft verrühren
  9. Sahne unterheben und verrühren
  10. Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Gläser verteilen, restlichen Kirschen darauf verteilen und Servieren

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3 Dinge auf einmal? Ja! Weil alles so unglaublich köstlich ist. Und ich bin mir sicher, dass hier jeder auf seine (Geschmacks-) Kosten kommt.

Vor vielen Wochen durfte ich in Berlin bei einem großartigen Event Licor 43 kennenlernen. Nicht nur den Licor 43 „himself“, sondern auch viele fantastische Drinks mit ihm, denn Licor 43 ist ein wahres Mix-Wunder (obwohl ich ihn pur mit Eis immer noch am liebsten mag oder in meinem Hot-Orange Tee).

Und nur ein paar Wochen später überrascht Licor 43 mit einem neuen Produkt, dem Licor 43 Baristo.

„Hey, das ist doch genau das Richtige für mich“, dachte ich, als ich die Flasche entdeckte.

„Hey, das ist doch genau das Richtige für Patrick“, dachte sich Licor 43, als sie mich fragten, ob ich Lust hätte, den neuen Licor 43 Baristo zu probieren. (vielleicht haben sie auch nur mein heimliches Flehen erhört)

Denn…

… ich liebe Licor 43 und Kaffee.

Als erstes probierte ich natürlich ein Gläschen Licor 43 Baristo mit Eiswürfeln.

Das war ein spannender Moment, denn ich hatte die Hoffnung, dass der typische Licor 43 Geschmack mit den Vanille-, Kräuter- und Zitrusnoten nicht untergeht und ein leichter, nicht bitterer Kaffeegeschmack das ganze abrundet. Gelungen! Yeah!

 

 

 

Und schon fing es an in meinem Kopf zu rotieren. Zu was passt dieser außergewöhnliche Geschmack? Ich wollte daraus ein Getränk kreieren, welches kalt und heiß genauso gut schmeckt. Schließlich ist bald Winter und da kann ein leckeres Heißgetränk die Laune ganz schön beeinflussen.

 

Tadaaaaa….

 

Weiße Vanille- Schokoladenmilch!

 

 

 

Weiße Vanille- Schokoladenmilch
Portionen: 2 Portionen
Zutaten
  • 50 g weiße Schokolade geraspelt
  • 500 ml Vollmilch
  • 50 ml Licor 43 Baristo
Anleitungen
  1. Milch zusammen mit der geraspelten Schokolade in einen kleinen Topf geben und erwärmen, bis sich die Schokolade vollständig gelöst hat
  2. Milch für ein Kaltgetränk abkühlen lassen und mit Eiswürfeln auf 2 große Gläser verteilen
  3. Mit Licor 43 Baristo aufgießen

 

Für eine heiße weiße Schokoladenmilch die heiße Milch auf 2 Becher verteilen und mit Licor 43 Baristo aufgießen. Dazu schmeckt geschlagene Sahne perfekt.

Und wisst Ihr woher Licor 43 Baristo seinen tollen Kaffee-Geschmack bekommt?

Für den Kaffee hat Licor 43 eine Kaffeeplantage auf den Kanarischen Inseln entdeckt. Seit mehr als 200 Jahren werden dort Bohnen auf fruchtbarem, vulkanischem Boden angepflanzt.

Hey, Ihr wartet noch auf das versprochene Dessert oder? Da hab ich etwas für Euch. Und da wir gerade schon bei der Kaffeeplantage auf den Kanarischen Inseln waren, gibt es direkt ein klassisches Rezept – Bienmesabe

Bienmesabe ist eine traditionelle kanarische Mandelcreme, die flott gemacht ist. Sehr süß aber unglaublich lecker.

 

 

 

Bienmesabe
Portionen: 6 Portionen
Zutaten
  • 500 ml Wasser
  • 500 g gemahlene Mandeln
  • 750 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • abgeriebene Schale 1 Zitrone
  • 8 Eigelb
Anleitungen
  1. Wasser mit Zimtstange in einen Topf geben
  2. Wasser erhitzen, Zucker einrühren und bei mittlerer Hitze zu einem Sirup einkochen
  3. Mandeln in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten
  4. Zimtstange entfernen
  5. Mandeln und Zitronenschale langsam in den Sirup einrühren und einmal kurz aufkochen lassen
  6. Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen
  7. Eigelbe verquirlen
  8. Eigelbe langsam unter Rühren in die Mandelmasse geben
  9. Masse nochmals unter Rühren zum kochen bringen, vom Herd nehmen und in Dessertschälchen geben
  10. Abkühlen lassen und bis zum Verzehr kalt stellen

 

Lieben Dank an Licor 43, dass ich in den Genuss von Licor 43 Baristo kommen durfte.

Habt Ihr Lust mehr über Licor 43 zu erfahren? KLICK 

Ihr wisst ja… ich bin im Weihnachtsdessert-Testmodus und ich muss zugeben, dass es viel schlechtere Aufgaben geben könnte.

Ein Milchreis der nach weißer Schokolade schmeckt? Hey, das könnte ein Weihnachtsdessert-Favorit werden.

 

 

Milchreis

 

 

 

Milchreis mit weißer Schokolade und Weißwein-Birnen
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
Für den Milchreis
  • 150 g Milchreis
  • 60 g Zucker
  • 220 ml Vollmilch
  • 120 ml Sahne
  • 100 g weiße Schokolade geraspelt
Für die Weißwein-Birnen
  • 350 ml Weißwein
  • 300 ml Wasser
  • 330 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 4 Birnen geschält, halbiert und entkernt
Außerdem
  • 50 g weiße Schokolade geraspelt
Anleitungen
  1. Weißwein, Wasser und Zucker in einen Topf geben
  2. Zimtstange zugeben und unter Rühren köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
  3. Birnenhälften zugeben und 40 Minuten mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze köcheln lassen
  4. Für den Milchreis Vollmilch, Sahne, Zucker und Milchreis in einen Topf geben und unter Rühren köcheln lassen
  5. 20 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und geraspelte Schokolade unterheben
  6. Milchreis in Schälchen füllen, mit dem Weißweinbirnen garnieren und mit den weißen Schokoladenraspeln servieren

Hast Du heute gar keinen Nachtisch gemacht? Doch… hab ich. Und dann ging ich in die Küche, holte die Auflaufform voller Tiramisu aus dem Kühlschrank, stellte sie auf den Tisch und sprach: „Hier ist der Nachtisch. Nuss-Nougat Tiramisu.“ So schnell hab ich noch niemanden vom Sofa hüpfen sehen, um eine gerade Haltung einzunehmen.

Geht doch!

 

Nuss Nougat Tiramisu

 

 

Nuss-Nougat Tiramisu
Portionen: 6 Portionen
Zutaten
  • 230 g Nuss-Nougat Creme
  • 50 g Backkakao
  • 250 ml Sahne
  • 1 Kilo Mascarpone
  • 4 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 500 ml starken Kaffee
  • 120 ml Haselnusslikör
  • 400 g Löffelbiskuits
  • 100 g Haselnüsse gehackt
  • 50 g Haselnusskrokant
Anleitungen
  1. Nuss-Nougat Creme zusammen mit 30g Backkakao und 100 ml Sahne verrühren
  2. Mascarpone zusammen mit den Eigelben und Zucker 5 Minuten verrühren
  3. Restliche Sahne zugießen und verrühren
  4. Kaffee und Haselnusslikör in eine große Schüssel gießen
  5. So viele Löffelbiskuits in die Kaffeemischung dippen, bis der Boden einer 2 Liter Auflaufform bedeckt ist
  6. Die Hälfte der Nuss-Nougat Ganache mit einem Löffel aufgeben und mit einem Palettenmesser verstreichen
  7. Die Hälfte der Haselnüsse und des Haselnusskrokants darüber streuen
  8. Die Hälfte der Mascarponecreme darüber verteilen und glatt streichen
  9. Wieder eine Lage mit getränktem Löffelbiskuits auflegen, gefolgt von der restlichen Ganache und gehackten Haselnüssen
  10. Mascarponecreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und kleine Tuffs auf das Tiramisu spritzen
  11. Tiramisu mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen
  12. Vor dem Servieren mit dem restlichen Backkakao bestäuben und mit dem restlichen Haselnusskrokant bestreuen

 

 

Tiramisu

Also, ich bin schon (wieder) soweit. So langsam kann der Eierlikör wieder rausgeholt werden, oder?

In heißer Milch mit Sahne als Vorbote für den Glühwein zum Beispiel. Oder eben auch als crème brûlée mit knackiger Kruste.

 

Eierlikör Crème brûlée Also, ich bin schon (wieder) soweit. So langsam kann der Eierlikör wieder rausgeholt werden, oder? In heißer Milch mit Sahne als Vorbote für den Glühwein zum Beispiel.  Oder eben auch als crème brûlée mit knackiger Kruste.

 

 

Eierlikör Crème brûlée
Portionen: 6 Portionen
Zutaten
  • 350 ml Vollmilch
  • 400 ml Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 8 Eigelb
  • 80 g Zucker
  • 2 TL Weinbrand Brandy
  • 6 TL brauner Zucker
  • etwas Butter zum Einfetten der Förmchen
Anleitungen
  1. Backofen auf 130 Grad Umluft vorheizen und 6 kleine (ca.150ml) Ramekins dünn mit etwas Butter einfetten
  2. Sahne, Milch, Vanille und Zimtstange in einen Topf geben und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen
  3. Sahnemischung über ein Sieb geben
  4. Eigelb zusammen mit dem Zucker aufschlagen
  5. Sahnemischung langsam unter Rühren in die Eigelbmischung rühren
  6. Brandy unterrühren
  7. Masse auf die Förmchen verteilen und etwas Muskatnuss darüber streuen
  8. Förmchen in eine große Auflaufform setzen
  9. So viel Wasser in die Auflaufform gießen, bis die Förmchen zur Hälfte in Wasser stehen
  10. Backpapier über die Förmchen legen und im Ofen 50 Minuten backen
  11. Abkühlen lassen und mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank geben
  12. Vor dem Servieren die Masse mit braunen Zucker bestreuen und mit einem Gasbrenner karamellisieren

 

 

Heute ist so ein Tag: kein aufwendiges Kochen, kein Chichi – sondern nur was Cremiges mit Vanille und Karamell. Und das am besten auf dem Sofa, mit Wolldecke und einer spannenden Serie (obwohl mir die langsam ausgehen)….

Draußen ist es noch ziemlich dunkel und die Wettervorhersage deutet darauf, dass es zwar etwas heller werden wird, aber es kühl bleibt. Das sind meine Lieblingstage. Ich möchte dann am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa liegen. Pudding essen (und ab und zu ein Stück Schokolade), die Schlafhose (wahlweise auch die Jogginghose) nicht ausziehen, Serien anschauen und nichts anderes tun. Nichts.

Meist kommt es dann doch anders, aber ich habe es zumindest vor.

 

Vanille-Karamellpudding  Heute ist so ein Tag: kein aufwendiges Kochen, kein Chichi – sondern nur was Cremiges mit Vanille und Karamell. Und das am besten auf dem Sofa, mit Wolldecke und einer spannenden Serie (obwohl mir die langsam ausgehen)....

 

 

Vanille-Karamellpudding
Portionen: 6 Portionen
Zutaten
  • 150 g weiche Karamellbonbons
  • 150 g Sahne
  • 2 Eier getrennt
  • 180 g Zucker
  • 150 g Schmand
  • 500 ml Vollmilch
  • 30 g Speisestärke
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schokolade geraspelt
Anleitungen
  1. Die Karamellbonbons fein hacken und mit der Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen
  2. Karamellsahne in den Kühlschrank geben und erkalten lassen
  3. In der Zwischenzeit 100ml Milch zusammen mit der Speisestärke, 80g Zucker und Eigelb verrühren
  4. Restliche Milch zusammen mit dem Vanillemark in einen Topf geben und aufkochen lassen
  5. Stärkemischung und Salz mit dem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen und abkühlen lassen
  6. Schmand unterrühren
  7. Karamellsahne steif schlagen und unter den Vanillepudding rühren
  8. In 6 Gläser abwechselnd Pudding und Schokoraspeln schichten, kühl stellen
  9. Vor dem Servieren das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf den Karamellpudding aufspritzen
  10. Mit einem Gasbrenner kurz abflämmen

 

Da ist wieder eins: ein Dessert im Glas. Ihr wisst ja, dass ich das bevorstehende Weihnachtsfest als Ausrede nutze, ganz viele Dessert zu testen, um am Ende DAS perfekte Dessert zu haben. Also, ran an den Löffel und probieren.

Desserts sind einfach der krönenden Abschluss jedes Menüs oder? Ganz klar, dass es dann einfach perfekt sein muss. Klar auch, dass ich umso mehr ausprobieren muss, um eben genau das Richtige zu finden. Ach wie schön, dass erst in 68 Tagen Heiligabend ist….bis dahin könnte ich mindestens täglich ein Neues probieren.

 

 

Trauben Dessert mit Traubensirup und karamellisierten Pistazien

 

 

 

Trauben Dessert mit Traubensirup und karamellisierten Pistazien
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 1 Kilo rote Trauben
  • 100 g Zucker
  • 100 g Pistazien
  • 2 TL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • Saft ½ Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Sahne
Anleitungen
  1. 500g Trauben pürieren und durch sein Sieb seihen
  2. Traubensaft mit 100g Zucker in einen Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen
  3. Abkühlen lassen
  4. Pistazien mit 2 TL Zucker in eine Pfanne geben und karamellisieren
  5. Auf ein Backpapier geben, abkühlen lassen und grob hacken
  6. Restliche Trauben halbieren
  7. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen
  8. Mascarpone mit Zitronensaft verrühren
  9. Die Hälfte der Trauben auf die Gläser verteilen
  10. Mascarpone verteilen
  11. Restliche Trauben auf die Gläser verteilen, gefolgt von den Pistazien und der Sahne
  12. Traubensirup in die Gläser gießen