Am Wochenende darf es ruhig mal Fast Food sein. Natürlich selbst gemacht. Bisher hatte ich mich an Burger & Co. noch nicht herangetraut, aber ich muss sagen, dass es ziemlich schnell ging und unheimlich lecker war.

Burger

Zutaten 4 Buns

  • 100 ml Milch
  • 25 g Butter
  • 250 Mehl
  • ½ Würfel frische Hefe (20 g)
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam zum Bestreuen

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Milch mit Butter in einem kleinen Topf erwärmen. Hefe dazugeben und für 2 Minuten mit erwärmen. Die Hefemischung auf das Mehl geben, Salz, Zucker und Ei dazugeben und mit einem Knethaken zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und jeweils zu einen rundem Brötchen formen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und 10 Minuten gehen lassen.

Buns mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. 20 Minuten goldbraun backen.

Zutaten 4 Pattys

  • 1 trockenes Brötchen, in Würfel geschnitten
  • 100 ml Milch
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 rote Paprika, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Eier
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet
  • etwas Salz und Pfeffer

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Zutaten Topping

  • 4 Salatblätter
  • 2 Gewürzgurken, der länge nach aufgeschnitten
  • 8 Scheiben Gouda
  • Aioli Mayonnaise
  • 4 Eier

Brötchen 10 Minuten in Milch einlegen. Ausdrücken. Alle Zutaten nun vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. 4 Pattys formen und von jeder Seite 5 Minuten braten oder grillen.

4 Eier in einer Pfanne braten. Gebackene Buns aufschneiden und beide Seiten mit Aioli bestreichen. Salatblatt auf die untere Seite geben, dann eine Scheibe Gouda auflegen. Patty draufgeben, 1 Scheibe Gouda und 2 Streifen Gewürzgurke auflegen. Spiegelei zum Schluss auflegen und die obere Seite des Buns auflegen.

Aioli Mayonnaise

  • 1 Ei, Raumtemperatur
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, klein gehackt
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Sonnenblumenöl

Ei, Pfeffer und Salz mit den Schneebesen des Handrührgeräts kurz verrühren. Dann das restliche Öl erst Tröpfchenweise, dann langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren zugießen und so lange aufschlagen, bis eine cremige Mayonnaise entsteht. Zum Schluss Zitronensaft und Knoblauch unter die Mayonnaise rühren. Ich habe die Aioli Mayonnaise im Thermomix gemacht. So schnell, dass ich ab sofort beschlossen habe, niemals mehr Mayonnaise zu kaufen.

 Süßkartoffel-Pommes (4 Personen)

  • 4 große Süßkartoffeln in Streifen geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Meersalz
  • 3 EL Speisestärke

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Süßkartoffelstreifen in eine große Schüssel mit Wasser geben und 30 Minuten ruhen lassen. Süßkartoffeln etwas abtupfen und mit Speisestärke und Olivenöl beträufeln und ca. 30 Minuten backen. Dann mit Meersalz bestreuen.

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Noch keine Idee für das Mittagessen? Ich hätte da etwas. Während Deutschland so langsam zufriert, kombiniere ich Frankreich, Schweiz  und Deutschland auf dem Teller. In Form einer Quiche, gefüllt mit Sauerkraut und Gruyère.

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Zutaten für 1 Quiche (26 cm)

  • 1 Stange Lauch, in Scheiben geschnitten
  • 150 g Kirschtomaten, halbiert
  • 1 Dose Sauerkraut (ca.400 ml), abgetropft
  • 3 Eier
  • 200 g Schmand
  • etwas Öl
  • 150 g Schinkenwürfel
  • 100 g Magerquark
  • 4 EL Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Gruyère, gerieben
  • Salz und Pfeffer

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Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Quark, Milch, 4 EL Öl und 1 Prise Salz zu einem Teig verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zur Quarkmischung geben und zu einem Teig verarbeiten. Eine Tarteform einfetten. Teig in die Form geben und bis an den Rändern hoch in die Tarteform verteilen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.

Schinkenwürfel in etwas Öl anbraten. Sauerkraut, Lauch und Kirschtomaten dazugeben und 5 Minuten anbraten. Dann in die Tarteform geben.

Eier mit Schmand verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Gruyère dazugeben und verrühren. Die Eiermasse auf die Tarte geben und ca. 30 Minuten backen.

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Bei Fernweh hilft bei mir nur verreisen. Und wenn das nicht möglich ist, muss ich mir eben etwas authentisches auf den Tisch holen. Auf den Straßen von Marrakech, bei den unzähligen vielen Marktständen, habe ich oft das mit Grillgemüse und Kichererbsen gefüllte Fladenbrot gegessen. Und da ich Sehnsucht danach habe, gibt es das jetzt nun zum Mittagessen.

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Zutaten für 4 Portionen

  • 2 dünne Fladenbrote
  • 3 EL Honig
  • 3 EL Harissa
  • 2 Auberginen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 grüne Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Tomate, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
  • etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1 EL Paprika
  • 1 weiße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Bund glatte Petersilie, gezupft
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • Saft von 1 Zitrone
  • ein paar Salatblätter

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Kichererbsen abtropfen lassen. Paprikapulver, weiße Zwiebel, Petersilie, Kreuzkümmel, etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermengen und zur Seite stellen.

Honig und Harissa vermengen und zur Seite stellen.

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Das gesamte Gemüse in einer gusseisernen Grillpfanne oder auf dem Grill von beiden Seiten grillen. Dabei etwas mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auberginenscheiben mit der Harissa-Honig Mischung bestreichen und grillen, bis das Gemüse gar ist.

Die Fladenbrote mit einem großen Messer aufschneiden und antoasten. (das klappt perfekt auch in der Grillpfanne).

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Zum anrichten das gegrillte Gemüse und den Kichererbsensalat mit einigen Salatblättern auf das Fladenbrot legen. Zum Schluss ein wenig Harissa-Honig Mischung über das Gericht geben.

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Ich machs mir einfach…Marokkanisch.

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Wallpaper:  Eijffinger

3 D Schrift Fernweh: NoGallery

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Pasta, Chili und Käse. Eine perfekte Verbindung. Für mich jedenfalls. Und jetzt wo die Abende wieder kühler werden, muss der Körper von innen gewärmt werden. Der Hauch Chili wärmt sofort.

ChiliPasta

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 Dose Tomaten, gehackt
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 3 TL Chilipulver
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 250 g Macaroni
  • 250 g geriebenen Käse
  • Salz

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In einem großen Topf das Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten. Knoblauch dazu und umrühren. Passierte Tomaten, gehackte Tomaten, Kidneybohnen, Kreuzkümmel, Chili, Pfeffer und Salz dazugeben und umrühren. Die Macaronis dazugeben, umrühren und auf kleiner Flamme 15 Minuten köcheln lassen, bis die Macaronis al dente sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz vor den servieren den geriebenen Käse untermengen. Fertig!

ich machs mir einfach…warm von innen.

Die Unterlage habe ich bei LOVEvsDesign heruntergeladen. Dort gibt es wundervolle Vorlagen zum downloaden.

 

Kürbis-Thai-Curry

Der Kürbis darf im September einfach nicht fehlen und da ich mich im letzten Jahr an Kürbissuppe wirklich satt gegessen habe, müssen neue Variationen her. Und warum den Kürbis nicht mal als Fleischersatz nehmen? Passt und geht wirklich einfach.

Kuerbiscurry

Zutaten für 6 Personen

  • Pflanzenöl
  • 2 große Zwiebeln, in Würfeln geschnitten
  • 4 TL geraspelter Ingwer
  • 0,5 l Gemüsebrühe
  • 800 ml Kokosmilch
  • 3 Kilo Kürbis, in Stücke geschnitten
  • 6 TL rote Currypaste
  • 4 kleine Auberginen
  • 200 g grüne Bohnen
  • 40 g frischer Thai- Basilikum

Eine große hohe Pfanne erhitzen und Öl dazugeben. Zwiebeln, Ingwer und Currypaste in die Pfanne geben und andünsten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und aufkochen lassen. Kürbis dazugeben und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Auberginen und Bohnen dazugeben und nochmals 5 – 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Basilikum darunterheben und mit Reis (ich nehme Jasmin Reis) servieren.

Ich machs mir einfach…fleischlos!

 

Hähnchen- Zitronen Tajine

Ich liebe Marrakech und immer wenn ich Zeit habe, fliege ich zu diesen ganz speziellen Ort nach Marokko um aufzutanken und die Seele baumeln zu lassen. Im letzten Jahr durfte ich zum ersten mal “MEINE” Stadt einer Reisegruppe zeigen, die nicht nur Marrakech kennenlernen wollte, sondern auch die wunderbare Küche der Einheimischen. Unser Lieblingsrezept aus Marrakech…

Tajine

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Hähnchen oder 500 g Hühnerbrustfilets (wer es lieber ohne Knochen mag)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Bund Koriander, gehackt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • ½ TL Safranfäden
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 eingelegte Zitronen
  • 30 Oliven, schwarz und grün gemischt
  • 300 g Couscous

Hähnchen in 8 Stücke oder die Hühnerbrustfilets in 4 Stücke teilen, gründlich waschen und trocken tupfen. Die Tajine auf dem Herd stellen und etwas Olivenöl dazugeben. Zwiebeln und Knoblauch in der Tajine anschwitzen lassen und mit Kreuzkümmel, Safranfäden, Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. 300 ml Wasser, Koriander und Petersilie dazugeben und verrühren. Hähnchenstücke in die Tajine legen und mit der Sauce bedecken.

Deckel auf die Tajine legen und alles 40 Minuten garen.
Die eingelegten Zitronen vierteln und zusammen mit den Oliven in die Tajine geben und kurz einkochen lassen. Hähnchenteile aus der Tajine nehmen und kurz zur Seite stellen.
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Couscous in die Tajine einrühren, Hähnchenteile darauf legen und mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme 10 Minuten ziehen lassen.

TIPP: Eingelegte Zitronen kann man schnell selber machen. Sie halten sich im geschlossenem Glas 3-4 Monaten. Dazu  ca. 8 Biozitronen gründlich unter Wasser abbürsten und abtrocknen. Senkrecht vierteln, nicht ganz durchschneiden, sodass die Zitronen am Ende noch zusammenhängen. Meersalz in die Einschnitte füllen und die Zitronen senkrecht eng aneinander in ein Glas füllen. (Das Glas muss vorher mit kochendem Wasser sterilisiert worden sein) Etwas 2 Esslöffel Meersalz auf die Zitronen geben und mit dem Saft von 2 Zitronen beträufeln. Die Zitronen nun mit kochendem Wasser bedecken und das Glas dicht verschließen. Nach 3 Wochen sind die eingelegten Zitronen fertig.

Ich machs mir einfach…marokkanisch!

Nachdem der Sommer nun fast vorbei ist, erinnere ich mich an die Diät, die ich eigentlich vor dem Sommer machen wollte. Um nicht das schlechte Gewissen noch größer werden zu lassen gibt es heute Mittag was „leichtes“ und vegetarisches.

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Reisnudeln mit Tofu

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g breite, flache Reisnudeln (kaufe ich immer im Asia Laden, aber mittlerweile gibt es die auch schon in fast allen Lebensmittelläden)
  • 400 g fester Tofu, in Würfel geschnitten
  • etwas Öl
  • etwas Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen geschält und gehackt
  • 2 rote Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
  • 4 Eier, verquirlt
  • 2 EL Zucker
  • 6 EL Fischsauce
  • Saft von 2 Limetten
  • 8 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 200 g frische Sojabohnensprossen
  • 100 g geröstete Erdnüsse
  • 2 TL getrocknete Chiliflocken
  • 1 Gurke, in Würfel geschnitten

WOK

Nudeln in heißem Wasser 5 Minuten einweichen, abtropfen lassen. Wok erhitzen und etwas Öl dazugeben. Tofu anbraten, bis er eine schöne braune Farbe erhält. Mit Salz und Pfeffer würzen , aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

2 EL Öl, Knoblauch und rote Zwiebel in den Wok geben und anbraten bis der Knoblauch eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

Die verquirlten Eier in den Wok geben, etwas Salz und Pfeffer dazu, umrühren und ein paar Sekunden erhitzen. Reisnudeln dazugeben und gut vermischen. Fischsauce, Zucker und Limettensaft dazugeben und etwas anbraten. Die Knoblauch-Zwiebelmischung mitsamt dem Tofu und den Sojabohnensprossen dazugeben und kurz durchschwenken und im Wok erhitzen, so dass alles schön aufgewärmt ist. Zum Schluss die Erdnüsse dazugeben und kurz vermischen.

Schon fertig! Das war einfach, oder? Zum servieren ein paar Chiliflocken dazugeben und mit der gewürfelten Gurke servieren.