Damit es sich nicht so lange hinzieht, bis das Christkind endlich die Geschenke verteilt hat, gibt es heute Nachmittag ein großes Stück frische Panettone. Was ich bis heute Abend noch alles so anstelle und welches Geschenk ich mir selber mache…

Ha! Was glaubt ihr wohl, was ich bis heute Abend noch anstelle? Ok, ich warte noch bis der Postbote die letzten Pakete bringt und werde sonst den größten Teil des Tages auf dem Sofa verbringen und zwischen all den vielen Weihnachtsfilmen zappen. Nebenher muss ich noch eine Suppe und den Hauptgang für 8 Personen kochen. Dadurch, dass ich die letzten Wochen so einige Weihnachtsmenüs gekocht und ausprobiert habe, mache ich mir heute keinen Stress und bin da eher routiniert. Und das Schöne an so einer Patchwork-Familie ist, dass die anderen für die restlichen Speisen zuständig und wir so alle etwas entspannter bei der Vorbereitung sind, denn der heilige Abend sollte alles, außer stressig, sein. Und da wir beschlossen haben, dass sich die „Erwachsenen“ nichts mehr schenken (ich bin da regelrecht überstimmt worden) habe ich mir einfach dieses Jahr meine eigenen Geschenke gekauft. Und so ist heute eine neue Kamera bei mir eingezogen und werde die nächsten Tage erst einmal damit verbringen die Gebrauchsanweisung zu lesen (schließlich hat man an Weihnachten genug Zeit). Ok, mein Lieblingsparfum habe ich mir auch noch bestellt (das hab ich sonst eigentlich immer geschenkt bekommen) und so ein paar kleine andere Überraschungen haben es auch noch auf meinem Geschenketisch geschafft. Duftkerzen zum Beispiel. Hallo? Duftkerzen kann man eigentlich nie genug haben und da jetzt die kalte Jahreszeit ansteht, habe ich mir direkt mehrere als Geschenk gemacht.

Was aber das eigentliche Geschenk ist? Das ich nach vielen Jahren die „freien, besinnlichen“ Tage genießen kann.

Das liegt daran, dass ich glaube, dass 2019 ein ziemlich geiles Jahr werden wird (dazu aber mehr in meinen Silvester-Post). Und dennoch bin ich mir sicher, dass wir alle noch einmal „Weihnachten“ neu definieren und endlich mal raus aus der Komfortzone müssen. Mal über den Tellerrand hinausschauen. Nehmen wir die vielen Menschen um uns herum genügend wahr, die den heutigen Abend alleine verbringen müssen und nichts anderes haben, als das TV-Programm, ein paar Zeitschriften und alte Erinnerungen? Ich habe mir fest vorgenommen, mehr darauf zu achten, welche Menschen um mich herum sind und vielleicht etwas Zuspruch brauchen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderbares Weihnachtsfest und eine glückliche Zeit.

 

 

Panettone

 

 

Panettone
Zutaten
  • 100 g Butter
  • 200 ml Milch
  • ½ Würfel Hefe
  • 450 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 Msp. Salz
  • 50 g gehacktes Orangeat
  • 40 g gehacktes Zitronat
  • 50 g Belegkirschen
  • 50 g Mandelstifte
  • 80 g Rosinen
  • 1 Eigelb
  • Puderzucker
Anleitungen
  1. Butter und Milch in einem Topf leicht erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist
  2. Hefe zugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis diese vollständig aufgelöst ist
  3. Mehl, Zucker und Salz vermengen, in eine Schüssel geben und die Hefemilch zugeben
  4. Mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten
  5. Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen
  6. Orangeat, Zitronat, Mandeln, Belegkirschen und Rosinen zum Teig geben und mit der Hand unterkneten
  7. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Kugel formen
  8. Teig in eine gefettete Springform (oder Panettone Form) geben und abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen
  9. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 150 Grad) für 30 Minuten backen
  10. Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Oberfläche des Panettone damit einpinseln und nochmals 10 Minuten backen
  11. Abkühlen lassen, aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben

 

Ich habe die doppelte Menge an Teig gemacht, da meine Panettone-Form auch ziemlich hoch ist.

Ich habe diese HIER (Amazon Affiliate Link)

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Bei diesem Menü gibt es einen geschmackvollen Hauptakteur. Ob als knusprige Einlage in der Champagner-Kartoffelsuppe, als knusprige Hülle der Entenbrust oder als Zutat im Apfel-Crumble: der Südtiroler Speck g.g.A.

Als ich die Anfrage erhielt, ein Menü mit Südtiroler Speck zu kreieren, setzte ich mich erst einmal hin und zückte meinen Füllfederhalter (ja, ich bin bekennender Füllerliebhaber). Kaum hatte ich mein Brainstorming begonnen, sprudelten die Ideen nur so aus mir heraus und landeten schließlich (mit Tinte) auf meinem Blatt Papier. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele tolle Rezeptansätze man hat, wenn man sich mit dem Südtiroler Speck beschäftigt.

So, und was machte ich nun mit all meinen Ideen? Ich fuhr erst einmal in den größten Supermarkt der Region und kaufte mir verschiedene Specksorten an der Fleischtheke. Schließlich wollte ich wissen, ob es wirklich einen Unterschied im Geschmack gibt (wer ein großer Käse-Fan ist, weiß wovon ich spreche, wenn es um Unterschiede im Geschmack geht).

Schließlich wollte ich mir keinen Südtiroler Bären aufbinden lassen.

„Südtiroler Speck g.g.A.“ darf nur jener Schinken heißen, dessen Herstellung nach traditionellen Verfahren in Südtirol erfolgt. Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Bergluft, so lautet der Grundsatz.

Na, da war ich aber gespannt. Nachdem ich einige Specksorten probiert hatte, war ich vollkommen überzeugt vom Südtiroler Speck. Nicht nur die Konsistenz, auch der Geschmack war einfach gut. Ob es an der vielen Sonne und der sauberen Luft in Südtirol liegt oder am typischen Herstellungsverfahren? Egal, mir hat es geschmeckt und das ist alles, was für mich erst einmal zählt.

Um dieses festliche Menü schon vor Weihnachten in größerer Runde zu testen, hab ich kurzerhand Freunde eingeladen und mit ihnen einen tollen Abend verbracht.

Aber hier erst einmal das Menü:

 

Suppe

 

 

Champagner-Kartoffelsuppe mit Speckstreifen
Portionen: 4 Personen
Zutaten
Für die Suppe
  • 1 Zwiebel fein würfeln
  • 2 Knoblauchzehen fein würfeln
  • 150 g Lauch nur der weiße Teil, in Ringe schneiden
  • 300 g mehlig kochende Kartoffeln geschält und in Würfel geschnitten
  • 30 g Butter
  • 1 L Gemüsebrühe
  • Meersalz
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Champagner oder Sekt
Für die Croûtons
  • 3 Scheiben Weißbrot
  • 1 EL Butter
Außerdem
  • 100 g Südtiroler Speck g.g.A. in Streifen geschnitten
  • etwas frische Petersilie zum garnieren
Anleitungen
  1. Butter in einem großen Topf erhitzen
  2. Zwiebel und Lauch darin 2 Min. andünsten
  3. Kartoffel- und Knoblauchwürfel zugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen
  4. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen, nach 10 Minuten Weißwein zugießen
  5. Suppe pürieren (wer es feiner mag, die Suppe durch ein Haarsieb streichen), aufkochen lassen und Champagner unterrühren
  6. Vom Weißbrot die Rinde abschneiden und in Würfel schneiden
  7. In der Pfanne die Brotwürfel unter Wenden von beiden Seiten goldbraun braten
  8. Vor dem Servieren die Suppe mit Speckstreifen und Croutons belegen
  9. Mit Petersilie garnieren

 

 

Entenbrust

 

 

In Speck eingewickelte Entenbrust mit Aprikosen-Chili Soße und Rahm-Rosenkohl
Portionen: 4 Personen
Zutaten
Zutaten Rahm-Rosenkohl
  • 1 kg Rosenkohl
  • Salz
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 50 g Butter
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • etwas Kresse zum Garnieren
Zutaten für die Entenbrust
  • 4 Entenbrustfilets á ca. 150g
  • 12 Scheiben Südtiroler Speck g.g.A.
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Butterschmalz
  • 150 g Aprikosenmarmelade
  • 2 Aprikosen in Würfel geschnitten
  • 2 TL Wasser
  • ½ TL Chiliflocken
Anleitungen
  1. Rosenkohl waschen, putzen und ggf. große Röschen halbieren, den Strunk kreuzweise einschneiden
  2. In kochendem Salzwasser 12 Min. garen, abgießen und abtropfen
  3. Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebel andünsten, Rosenkohl zugeben und mit Brühe und Sahne aufgießen
  4. 5 Minuten köcheln lassen
  5. Speisestärke mit 3 EL Wasser verrühren und in den Topf einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  6. Vor dem Servieren mit Kresse garnieren
Entenbrust
  1. Backofen auf 80 Grad vorheizen
  2. Entenbrustfilets trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben
  3. Entenbrustfilets mit je drei Speckscheiben einwickeln
  4. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Entenbrustfilets von jeder Seite 3 Min. scharf anbraten, herausnehmen und auf einem Teller im Ofen legen
  5. 30 Min. im Ofen ruhen lassen
  6. In der Zwischenzeit Aprikosenmarmelade mit Wasser, Salz und Chili in einem Topf erhitzen, Aprikosenwürfel zugeben und erhitzen
  7. Aprikosen vor dem Servieren über die Entenbrust geben

 

 

Crumble

 

 

Apfel Crumble mit karamellisiertem Speck
Portionen: 4 Personen
Zutaten
  • 12 Scheiben Südtiroler Speck g.g.A. ca.0,5 cm dick, in Würfel geschnitten
  • 10 EL brauner Zucker
  • 3 Äpfel geschält und entkernt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 25 g Butter
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Zimt
  • 200 ml Sahne
Zutaten für das Crumble
  • 50 g Erdnüsse
  • 25 g Mehl
  • 1 Prise Zimt
  • 25 g Butter kalt und in Würfel geschnitten
  • 1 TL Zucker
Zutaten für die Karamellsauce
  • 150 g Zucker
  • 20 ml Wasser
  • 80 ml Sahne
  • 45 g Butter
  • 1 Prise Meersalz
Anleitungen
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Speckwürfel in eine Schüssel geben und mit dem braunen Zucker vermengen
  3. Speck auf einen mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und im Ofen 20 Minuten knusprig backen
  4. In der Zwischenzeit die Karamellsoße zubereiten
  5. Zucker zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben und kochen lassen bis sich der Zucker vollständig gelöst und eine goldbraune Farbe angenommen hat
  6. Ab und zu umrühren, vom Herd nehmen
  7. Salz, Sahne und Butter zugeben und verrühren
  8. Abkühlen lassen
  9. Äpfel in Würfel schneiden und mit den Zitronensaft vermengen
  10. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen
  11. Erdnüsse zusammen mit Zimt, Zucker, Mehl und Butter zu Streuseln verkneten
  12. Streusel auf das Backblech geben und 10 Minuten goldbraun backen
  13. Abkühlen lassen
  14. Restliche Butter, Zucker und Zimt in eine Pfanne geben
  15. Erhitzen bis die Butter vollständig geschmolzen ist
  16. Apfelwürfel zugeben, vermengen und 5 Minuten köcheln lassen
  17. Nun gibst du 3 EL der Karamellsauce dazu und verrührst alles
  18. Apfelwürfel abkühlen lassen
  19. Apfelmasse auf 4 Gläser oder Förmchen verteilen, darauf je 2 TL Karamellsoße geben
  20. Sahne steif schlagen
  21. Sahne auf die Gläser/Förmchen verteilen und etwas Karamellsauce auf die Sahne geben
  22. Crumble mit dem kandierten Speck vermengen und auf das Dessert verteilen

 

 

Habt ihr Hunger bekommen? Verständlich. Der Südtiroler Speck bringt wirklich ein ganz besonderes Aroma in die Speisen. Probiert es mal aus.

PS: Ein frisches Baguette, ein wenig Butter und ein paar Scheiben Speck. So lecker. Mein Partner Südtiroler Speck hat noch eine Menge anderer tolle Rezepte auf Lager. Schaut mal HIER

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Macarons sind gar nicht so schwer zu machen und die fruchtige Füllung war ebenso ein Kinderspiel. Also war noch genug Zeit da, die knusprigen Macarons weihnachtlich mit schwarzer Lebensmittelfarbe zu bestempeln. Hey, kann man machen, wenn man sonst nichts zu tun hat.

Wie gesagt, keine Angst vor Macarons. Es gibt eigentlich nur zu beachten, dass alle Zutaten exakt abgewogen sind. Und da wir kurz vor dem Weihnachtsfest sind, wurden meine Macarons in grün und rot eingefärbt. Die abgekühlten Schalen habe ich dann mit weihnachtlichen Motiven gestempelt. Und von den Stempeln hatte ich noch so einige, denn als ich mir damals diese kleinen Holzstempel gekauft habe, hatte ich noch vor, meine Weihnachtskarten selbst zu bemalen und zu bestempeln. Kennt ihr, oder? Also, den guten Vorsatz Karten selber zu basteln. Bisher hat mir einfach die Zeit gefehlt.

Aber jetzt kamen die Stempel endlich zum Einsatz. Einfach etwas schwarze Lebensmittelfarbe auf ein Küchenkrepp geben, Stempel hineindrucken und die Macaronhälften bedrucken und kurz trocknen lassen. Und schon kann man die Macarons lecker befüllen.

Und mit der Füllung habe ich es mir unglaublich einfach gemacht. Die Füllung ist mir fast das Wichtigste bei einem Macaron. Klar muss der Macaron außen schön knusprig und innen noch etwas weich sein, aber die Füllung entscheidet über den Geschmack!

Und zwischen all den leckeren Weihnachtsplätzchen mit Schokolade, Zuckerglasur und bunter Perlendekoration freut man sich immer, wenn man ein Plätzchen mit Konfitürenfüllung aus der Keksdose gefischt hat, oder? Ich glaub, das ist bei jedem so. Irgendwie brauchen wir zwischendurch einfach etwas Fruchtiges. Und so war mir schnell klar, dass meine Macarons zu Weihnachten eine leckere Fruchtfüllung erhalten. Die grünen Macarons bekommen eine Füllung aus Gartenerdbeeren und die roten werden mit Wildpreiselbeeren gefüllt.

 

Macarons

 

 

Und da kam mir die Anfrage von Darbo, ob ich nicht Lust hätte, mit den Konfitüren etwas zu backen, ganz gut gelegen, denn so hatte ich die Möglichkeit meine Macarons mit dem wohl besten, was eine Frucht werden kann zu füllen. Ich bin die letzten Wochen immer wieder um die Darbo-Produkte im Supermarktregal herum geschlichen, denn meine selbst eingekochten Marmeladen und Konfitüren neigen sich dem Ende zu und die Etiketten von Darbo sehen so wunderbar nostalgisch aus, dass man am liebsten alle Gläschen mit nach Hause nehmen und ins Regal stellen möchte. Hab ich dann auch gemacht, dazu später mehr.

 

Das österreichische Familienunternehmen produziert schon seit 1879 Konfitüren und wenn man so ein Gläschen öffnet, den Duft der Frucht riecht und ein Löffelchen probiert hat, weiß man auch warum sich das Unternehmen schon seit 130 Jahren durchsetzt: Es ist der Geschmack! Und das funktioniert nur, wenn ein Unternehmen den Leitsatz „Wir können und wollen nicht billig herstellen“ konsequent durchzieht. Ich nenne das Liebe zum Produkt. Und in den naturreinen Konfitüren kommt eben auch nur Natur rein.

So, hier erst einmal das Grundrezept für die Macarons:

 

 

Weihnachtsmacarons
Zutaten
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Puderzucker
  • 72 g Eiweiß
  • Lebensmittelfarbe am besten als Paste oder Pulver
Anleitungen
  1. Mandeln und Puderzucker jeweils fein sieben (die Mandeln müssen ganz fein gemahlen sein)
  2. Mandeln, 125g Puderzucker verrühren
  3. Eiweiß steif schlagen und nach und nach den restlichen Puderzucker sowie Lebensmittelfarbe zugeben und verrühren
  4. Mandelmasse unter den Eischnee heben
  5. Teig in einen Spritzbeutel geben und kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegten Backbleck spritzen (oder eine Silkonmatte benutzen)
  6. 30 Minuten ruhen lassen, dann im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad Umluft 12-14 Minuten backen
  7. Macarons gut abkühlen lassen

 

 

 

 

Jetzt kannst Du die Macarons nach Belieben füllen. Ich habe mich für die Geschmacksrichtungen Gartenerdbeere und Wildpreiselbeere entschieden. Die passen einfach perfekt zusammen. Um die Macarons zu füllen, die Konfitüre jeweils in einen Spritzbeutel geben und für eine Stunde kühl stellen. Dann in den Spritzbeutel ein kleines Loch schneiden und die unteren Hälften der Macarons mit Konfitüre bespritzen, Deckel auflegen und servieren.

 

Ehrlich gesagt, konnte ich mich gar nicht entscheiden, mit welcher Konfitüre ich die Macarons füllen wollte, denn mein Darbo-Großeinkauf hatte schließlich noch die Sorten Himbeere, Rosenmarille und Waldbeere mit nach Hause gebracht. Ich mag halt gerne Abwechslung.

 

Pssst ….

mein heimlicher Favorit auf einem frischen Croissant ist jetzt die Darbo Rumtopf Mehrfruchtkonfitüre mit einem Schuss Jamaica-Rum. Die ist so lecker, dass ich das Gläschen im Kühlschrank hinter den anderen Gläsern versteckt hab.

 

 

 

Das kleine Fruchtglas-ABC

  • Marmelade (portugiesischen Wort “marmelo”) besteht lt. EU-Definition ausschließlich aus Zitrusfrüchten.
  • Konfitüre wird aus Fruchtmark, Pulpe oder Fruchtsaft hergestellt, also aus zerkleinertem Obst.
  • Gelee (lateinisch “gelare” übersetzt “zum Erstarren bringen”) wird aus Fruchtsaft hergestellt, der mindestens einen Obstanteil von 35% haben muss.

 

Mehr Informationen zu Darbo findest Du HIER

 

 

 

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Auch wenn der Umzug aufs Land schon 10 Monate her und das Erdgeschoss fertig saniert und eingerichtet ist, fehlte zur neuen Küche noch ein neuer Kaffeevollautomat. Der letzte hat zwar den Umzug von Frankfurt in die Rhön überlebt, ist aber nach 10 Jahren Treue doch nicht mehr so richtig auf den neuesten Stand und hat sich den Ruhestand verdient und wird seine letzten Tage im 1. Obergeschoss in meinem Büro verbringen.

Aber da, wo alle Familienmitglieder, Freunde und Geschäftspartner am liebsten sind (nämlich in der Küche) musste ein neuer Kaffeevollautomat her. Und nicht irgendeiner, sondern ein neues Familienmitglied, welches uns unterstützt und verwöhnt. Die Wahl ist schließlich auf den Miele Stand-Kaffeevollautomaten CM 7750 gefallen. Gut, ich muss sagen, dass mich die glänzend, schwarze Optik schon überzeugt hatte, aber ich wollte ja nicht so oberflächlich sein. Denn es kommt ja auch die inneren Werte an, nicht wahr? Ja, ich könnte jetzt Dinge aufzählen wie, dass der Kaffee besonders schön heiß wird, das mahlen der Bohnen nicht mehr die Lautstärke eines Sägewerkes hat oder das ich den Kaffeevollautomaten über eine App steuern kann. Könnte ich alles als Grund aufzählen, aber die Gründe warum die Miele-Liebe auf den Kaffeevollautomaten CM 7750 gefallen ist, sind weitaus egoistischer:

 

Vollautomatisches Entkalken

 

Das aufwendige Entkalken ist mir vorher sprichwörtlich ziemlich auf den Geist gegangen. Ich war so oft angenervt davon, weil es einfach zeitraubend war.

Damit ist jetzt Schluss, denn das Entkalken erledigt die Miele jetzt selbst. Jeden Tag zu einer frei wählbaren Uhrzeit. Ich bekomm es nicht mal mit.

 

CoffeeSelect

 

Ich trinke meinen Kaffee mild (sehr mild, dafür aber umso mehr), Jens gerne einen Latte Macchiato mit double Espresso, Sarah einen Cappuccino, Sven einen normal starken Kaffee und Bine einen Espresso. Ich mag gerne eine Crema auf dem Kaffee und abends gerne einen entkoffeinierten Kaffee. Ja, was tun? Jedes mal die Bohnen aus den Automaten saugen um den Kaffee Crema gegen die entkoffeinierten Kaffeebohnen oder den Espressobohnen zu tauschen? Ne, ne, ne….Problem gelöst. Der Miele Kaffeevollautomat hat einfach direkt 3 verschiedene Kaffeebohnenkammern und sogar die Möglichkeit den Lieblingskaffee auf seinen Namen abzuspeichern. So drücke ich morgens einfach nur auf „Patrick“ und wähle mein Getränk „happy“ aus und schon bekomme ich einen „sanften Kaffee in einem großen Becher“- Am Abend wähle ich „nacht“ aus und heraus kommen 200 ml entkoffeinierter Kaffeegenuss.

 

Miele

 

Ich mag es gerne simple und einfach in meinem Leben und man sieht, dass der CM 7750 etwas dazu beiträgt das Leben einfacher zu gestalten. So muss das sein.

 

Und was nutzt der beste Kaffeeautomat, wenn man nicht die richtige Bohne hat? Nicht so viel. Klar, dass Miele mit ihrer „Black Edition“ (übrigens mit Fairtrade-Siegel und Bio-Zertifikat) vier hauseigene Kaffeesorten anbietet, die es einfach auf den Punkt bringen.

CAFÉ CREMA, ONE FOR ALL, ESPRESSO und DECAF. Quasi alle Kaffeesorten, die ich brauche.

Und hey, Geschmackstest bestanden. Eher gesagt mein Sodbrennen-Test, denn hat ein Kaffee zu viel Chlorogensäure, bekomme ich sofort Sodbrennen. Nicht schön, besonders für einen Kaffeeliebhaber wie mich.

Hui, jetzt habe ich aber ganz schön viel über meinen Miele-Liebling erzählt, oder? Wenn ihr mal in der Nähe seid, traut Euch einfach mal zu klingeln. Zeit für einen Kaffee habe ich immer.

Und im Winter mag ich auch gerne einen kleinen Schuss Sirup im Kaffee. Wir kochen meist einen ganzen Samstag lang leckere Sirups für den Kaffee, der uns dann die ganze Weihnachtszeit versüßt. Meist so viel, dass wir noch immer etwas in kleine Flaschen abfüllen und verschenken.

 

 

Kaffeesirup

 

Lebkuchen Sirup

 

450 ml Wasser

300 g brauner Zucker

2 TL Lebkuchengewürz

2 Nelken

½ TL Zimt

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen. 10 Minuten einkochen lassen und über ein Sieb abseihen. Noch heiß in Flaschen füllen.

 

White Chocolate Sirup

 

1 Dose gesüßte Kondensmilch Milchmädchen

200 g Kondensmilch (7,5 %)

100 g Zucker

Mark 1 Vanilleschote

100 g weiße Schokolade

 

Gesüßte Kondensmilch, Kondensmilch, Zucker und das Mark der Vanilleschote in einen Topf geben und aufkochen lassen. Schokolade grob hacken, unterrühren und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.

 

Chai Sirup

 

250 g Zucker

350 ml Wasser

2 Gewürznelken

1 TL Kardamom, zermahlen

1 Zimtstange

2 cm frischer Ingwer, grob gehackt

 

Alle Zutaten in einen Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Abseihen und noch heiß in Flaschen füllen.

 

 

Haselnuss-Sirup

 

300 g brauner Zucker

250 ml Wasser

100 g Haselnüsse, grob gehackt

 

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Zucker und Wasser mit den gerösteten Haselnüssen in einen Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Abseihen und in Flaschen füllen.

 

 

Karamell-Sirup

 

200 g Zucker

85 g Butter

120 g Sahne

1 Prise Meersalz

 

Zucker in einen Topf geben und schmelzen lassen

Ab und zu umrühren bis der Zucker eine goldbraune Farbe angenommen hat

Butter, Sahne und Meersalz einrühren und gut verrühren.

Abkühlen lassen

 

 

Schau mal bei Miele vorbei. Du kannst zwischen unterschiedlichen Modellserien (CM5, CM6 und CM7) und verschiedenen Größen und Designs wählen.

Weitere Informationen findest Du HIER

 

 

Also… hätte ich gewusst, dass sich Oblaten-Lebkuchen so schnell selber zubereiten lassen, wäre ich schon früher auf die Idee gekommen, sie einfach selber zu machen. Die gekauften Lebkuchen schmecken mir meist nie so richtig und im Paket sind immer welche mit dabei, die eine Glasur haben, die ich nicht mag. Und was ist das richtig Tolle daran, sie selber zu machen? Richtig! Die Glasur kann man selber bestimmen.

Und daher gibt es heute “Mädchenrosapinke” Glühwein-Lebkuchen.

Ich war ganz schön angefixt mit der Glühweinglasur. Die erste Glasur war zwar echt lecker, aber nach ein paar Minuten scheinte der Lebkuchen wieder durch. Das mag ich dann nicht so gerne beim Fotografieren, denn das sieht dann immer so leicht dreckig aus.

Also hab ich einfach ein paar Tropfen pinke Lebensmittelfarbe mit in die Glasur gerührt. Und siehe da: Glasur perfekt, schmeckt immer noch lecker und ich zufrieden.

 

 

Lebkuchen

 

 

Glühwein Lebkuchen
Portionen: 16 Stück
Zutaten
  • 80 g Zitronat fein gehackt
  • 40 g Orangeat fein gehackt
  • 2 Eier
  • 400 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale ½ Orange
  • abgeriebene Schale ½ Zitrone
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 Prise Ingwer
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • ½ TL Hirschhornsalz
  • 1 EL Rum
  • 100 g Mandeln gemahlen
  • 130 g Haselnüsse gemahlen
  • 16 Backoblaten 7cm
  • 5 EL kalter Glühwein
  • 1 TL Zitronensaft
  • 50 g Zartbitterschokolade geraspelt
Anleitungen
  1. Für den Teig Eier, 100g Puderzucker, Zimt, Muskatnuss, Salz, Kardamom, Ingwer, Nelkenpulver, Zitronen- und Orangenschale cremig aufschlagen.
  2. Hirschhornsalz im Rum auflösen und unter den Teig rühren.
  3. Mandeln, Haselnüsse, Orangeat und Zitronat unterheben
  4. Teig 1 Stunde ruhen lassen
  5. Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen
  6. Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und Teig mit 2 Esslöffeln auf die Oblaten setzen (ein schmaler Rand sollte rundherum frei bleiben)
  7. 20 Minuten backen und 1 Stunde auskühlen lassen
  8. Puderzucker mit dem Glühwein und Zitronensaft zu eine glatten Guss verrühren
  9. Glasur über die Lebkuchen gießen oder mit dem Löffel auftragen und verstreichen
  10. Geraspelte Schokolade darüber streuen

Jetzt lässt sich die Vorweihnachtszeit wirklich nicht mehr leugnen. Nach den ersten Backblechen voller Plätzchen werden die ersten Weihnachtsbäume gebacken.

Diesmal starte ich wirklich früh damit. Nein, nicht mit der Weihnachtsbäckerei sondern damit, von morgens bis abends alle Weihnachtsfilme bei Netflix & Co. anzuschauen. Egal ob Weihnachten gerettet werden muss, der berufstätige Ehemann noch pünktlich zu seiner Familie kommt um Weihnachten gemeinsam zu feiern oder ob die arrogante Weihnachtshasserin am Ende doch noch Geschenke verpackt. Ich mag alle Filme. Und da die Filmindustrie der gleichen Meinung ist, wird fleißig Nachschub gedreht. Für mich gibt es einfach nichts Schöneres als in der Küche zu kochen und zu backen und nebenbei Filme zu schauen (ja ich habe einen Fernseher in der Küche). Also, Ihr Lieben…ran an die Brownies.

 

Tannenbaum Brownies

 

 

Weihnachtsbaum Brownies
Portionen: 12 Stück
Zutaten
  • 150 g dunkle Schokolade grob gehackt
  • 150 g Butter
  • 3 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 TL Glühwein
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl
  • ¼ TL Backpulver
Für die Dekoration
  • 100 g Puderzucker
  • Silberne oder goldene Zuckerperlen
  • 12 runde Schokoladenstäbchen oder Erfrischungsstäbchen
Anleitungen
  1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und eine runde Springform 24cm einfetten
  2. Schokolade und Butter unter einem Wasserbad schmelzen lassen, etwas abkühlen lassen
  3. Eier, Zucker und Vanillezucker verrühren
  4. Glühwein unterrühren
  5. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz zugebenen und kurz verrühren
  6. Schokoladenmischung unterheben
  7. Zeig in die Form geben und 25 Minuten backen, etwa 10 Minuten in der Springform abkühlen lassen
  8. Kuchen aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen
  9. Mit einem scharfen Messer 12 dreieckige Weihnachtsbäume schneiden
  10. Puderzucker mit 2 TL Wasser zu einer festen Glasur verrühren, in einen Spritzbeutel füllen und im Zickzack-Muster über die Tannenbäume spritzen
  11. Mit Zuckerperlen belegen und trocknen lassen
  12. Schokoladenstäbchen als Baumstamm in die Kuchen drücken

Diese leckeren Trüffel sind schnell gemacht, richtig lecker und auch ein tolles Geschenk.

Quasi 3 unschlagbare Gründe in die Küche zu gehen und loszurollen.

Eigentlich sollten es ja die klassischen Rumkugeln werden, aber wie das so manchmal in der Küche ist… Schwups hat man eine andere Idee.

 

 

Rumkugeln

 

 

Aprikosen-Rumkugeln
Portionen: 40 Stück
Zutaten
  • 4 TL Rum
  • 100 g Rosinen gehackt
  • 5 TL Aprikosenmarmelade
  • 150 g Butterkekse zermahlen
  • 200 g Biskuit-Tortenboden zerbröselt
  • 100 g Vollmilchschokolade geschmolzen
  • 100 g Milchschokoladenstreusel
  • 100 g Zartbitterschokoladenstreusel
Anleitungen
  1. Aprikosenmarmelade kurz in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf erwärmen
  2. Rum, gehackte Rosinen, Aprikosenmarmelade, Kekskrümel und Tortenboden in eine Schüssel geben und mit den Händen vermengen
  3. Vollmilchschokolade unter einem Wasserbad schmelzen und in die Schüssel geben
  4. Alles mit den Händen gut verkneten
  5. Masse für 30 Minuten in den Kühlschrank geben
  6. Aus der Masse Kugeln formen und durch die Milchschokoladenstreusel und Zartbitterschokoladenstreusel rollen
  7. Rumkugeln auf ein Kuchengitter oder in kleine Förmchen setzen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben