So langsam muss ich dann mal anfangen, mich um den Weihnachtsbaumschmuck zu kümmern. In 30 Tagen ist es schließlich schon soweit und der Baum muss erstrahlen. Ich liebe es zwar Kekse zu backen, aber ich kann und werde sie nicht alle an einem Tag backen und verzieren können.

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Ich nehme das als meine persönliche „Challenge“, um irgendwann die perfekten Kekse wie Nadja Bruhn von HenkundHenri backen zu können. Gut, es würde mir auch ausreichen, nur halb so gut zu sein. Aber bis dahin wird noch viel Zeit vergehen, viele Kekse im Ofen verbrennen und die gefärbte Eiweißmasse an meinen Küchenschränken hängen bleiben (ich weiß bis heute nicht, wie sie dahin gekommen ist). Als erstes muss ich es schaffen, bis zum 24.12.2014 den Weihnachtsbaum mit meinen selbstgemachten Weihnachtsbaumschmuckkeksen (tolles Wort)voll zu bekommen.

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Meinen großen Dank erst einmal an Blueboxtree, die mir das tolle Set für die selbstgemachten Weihnachtsbaumschmuckkekse (da ist das Wort wieder) zur Verfügung gestellt haben. Damit war es dank dem beiliegenden Lochausstecher wirklich einfach, die Form so hinzubekommen, dass die Kekse auch am Baum gut aussehen. Die Weihnachtsbaumschmuckkeks-Ausstecher gibt es HIER.

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Zutaten für 12 Weihnachtsbaumschmuckkekse oder 24 andere kleinere Kekse

  • 200 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 Ei
  • Aroma nach Belieben (Vanille, abgeriebene Schale von einer Zitrone, Zimt, Ingwer etc.)

 

Für das Icing

  • 500 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • Zitronensaft

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Mehl, Ei, Zucker, Butter und Aroma auf kleiner Stufe verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Teig in Frischhaltefolie verpackt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Ich mache den Keksteig immer einen Tag vorher und stelle ihn nach draußen auf die Terrasse. So lässt er sich am nächsten Tag perfekt verarbeiten.

Teig mit einem scharfen Messer in kleine Stücke teilen und nach und nach auf einer bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen. Auf ein Backblech legen und am besten für mindestens 30 Minuten kalt stellen. So geht der Teig beim backen nicht so hoch und bleibt schön in Form.

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Backofen auf 160 Grad vorheizen. Kekse ca. 12 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen.

Eiweiß mit Puderzucker und ein paar Spritzer Zitronensaft auf mittlerer Stufe ca. 5 Minuten verrühren.

Lebensmittelfarbe dazugeben und gut verrühren. In einen Spritzbeutel oder Glasurflaschen füllen und verzieren.

Ich habe schon viel versucht, eine gerade Linie auf die Kekse zu bekommen. Die liebe Angela von Die Schönhaberei hat mir Glasurflaschen zur Verfügung gestellt. Seitdem macht es mir noch mehr Spaß. Das 2er-Set gibt es für 5,90 Euro HIER.

Ich benutze für Alles was ich einfärbe die Gelfarben von Wilton, die ich HIER* bestelle.Und scharfe Messer gibt es natürlich von ZWILLING.

 

Mittlerweile hat dieses Gericht bei mir schon Tradition. Vor einigen Jahren habe ich das erste Mal gerösteten Rosenkohl mit Granatapfel und Vanille-Pekannuss-Butter gemacht, um für die Vegetarier unter meinen Gästen eine perfekte Alternative zu Gans & Co. anzubieten. Die Vanille- und Orangenzesten verströmen schon einen weihnachtlichen Duft. Was als Alternative gedacht war, wurde schnell zum Liebling aller Fleischesser und so gibt es „alle Jahre wieder“ gerösteten Rosenkohl mit Granatapfel und Vanille-Pekannuss-Butter.

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Zutaten für 2 Personen

  • 750 g Rosenkohl, geputzt
  • 125 g Butter
  • 50 g Pekannüsse, grob gehackt
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 4 EL Granatapfel-Sirup
  • Kerne eines halben Granatapfels
  • Zesten von 1 Limette
  • Zesten von 1 Orange
  • Mark 1 Vanilleschote

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Backofen auf 180 Grad vorheizen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Pekannüsse verteilen und für 10 Minuten im Ofen rösten.

Butter mit der Vanille in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Ich warte immer solange, bis die Butter eine schöne goldene Farbe erhält und leicht nussig riecht. Die gerösteten Pekannüsse dazugeben und vermengen. Kühl stellen (lässt sich perfekt am Tag vorher vorbereiten).

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Rosenkohl in  eine große Pfanne mit dem Öl geben und kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Rosenkohl in eine Auflaufform geben (oder in der Pfanne belassen, wenn diese ofenfest ist) und für 20 Minuten in den Backofen geben, bis der Rosenkohl eine goldene Bräune erreicht. Granatapfel-Sirup über den Rosenkohl geben und für weitere 10 Minuten im Ofen lassen.

Alles in eine große Schüssel geben und die Granatapfelkerne zusammen mit den Zesten untermengen. Auf einem Teller anrichten und die Vanille-Pekan-Butter darüber geben.

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Dazu gibt es bei mir meine „Spiced-Pecans“, die meine Großmutter schon, als ich noch klein war, gemacht hat. Es stand immer eine große Schüssel auf dem Tisch und die „Spiced-Pecans“ haben uns den ganzen Abend über begleitet.

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Zutaten:

  • 500 g Pekannüsse
  • 25 g brauner Zucker
  • ½ TL Salz
  • 2 TL frisch gehackter Thymian
  • 2 TL frisch gehackter Rosmarin
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Pekannüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für 12 Minuten im Ofen rösten.

In eine Schüssel den braunen Zucker, Salz, Cayenne-Pfeffer, Thymian und Rosmarin vermengen.

Die gerösteten Pekannüsse in eine große Schüssel geben und mit dem Öl vermengen. Die Gewürzmischung darübergeben und gut durchmengen.

Die „Spiced-Pecans“ können warm und kalt serviert werden.

Für mich hat Weihnachten, auch wenn ich längst nicht mehr an das Christkind glaube, den besonderen Glanz nie verloren. Ich liebe die weihnachtliche Stimmung und die wohltuenden Gerüche aus der Küche. Das Haus ist voller Gäste und alles ist etwas ruhiger und friedlicher.

Für die „Kleinen“ backe ich jedes Jahr die „Rudolph“ Cupcakes mit feinem Lebkuchengeschmack und jedes Jahr bekommt ein anderes Kind den Cupcake mit der roten Nase. Auch wenn die Kinder jedes Jahr immer älter werden, wird diese Tradition uns noch viele Jahre begleiten. Wer kann Rudolph auch schon widerstehen?

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Lebkuchen-Cupcakes
Author: Patrick Rosenthal
Serves: 12
Ingredients
  • 120g Weizenmehl
  • 20g Kakao
  • 80g Zucker
  • 1 ½ TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 40g Butter, weich
  • 70g Honig
  • 100 ml Vollmilch
  • 1 Ei
  • Mark 1 Vanilleschote (oder aus der Mühle)
  • [b]Für das Frosting[/b]
  • 250g Kuvertüre Zartbitter
  • [b]Für die Dekoration[/b]
  • 24 kleine Salzbrezeln
  • rote und braune Schokolinsen (M&M oder Smarties)
  • 12 weiße Schokoklinsen
  • 12 runde Eierplätzchen
  • 24 Schokotröpfchen (optional)
Instructions
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Mehl mit Kakao, Zucker, Backpulver, Lebkuchengewürz und der weichen Butter in einer Rührschüssel miteinander verrühren
  3. Honig zugeben und Teig glattrühren
  4. Milch mit dem Ei und der Vanille verquirlen, zum Teig geben und gut verrühren
  5. Den Teig gleichmäßig (am besten mit einem Eisportionierer) auf die 12 Papierförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten lang backen
  6. Abkühlen lassen
  7. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen
  8. Die Oberseite der abgekühlten Muffins in die geschmolzene Schokolade dippen und auf einem Kuchengitter etwas antrocknen lassen
  9. Restliche Schokolade zur Seite stellen
  10. Eierplätzchen auf die Muffins geben
  11. Unterseite der Brezeln in die Schokolade dippen, auf die Muffins setzen und antrocknen lassen
  12. Restliche Schokolade in einen kleinen Spritzbeutel geben und je einen kleinen Tupfer auf die Schokolinsen geben
  13. Schokolinsen auf die Muffins geben und antrocknen lassen
  14. Den Eierplätzchen mit der Schokolade einen Mund aufspritzen
  15. Schokotröpfchen mit einen kleinen Tupfer Schokolade versehen und auf die weißen Schokolinsen setzen (oder mit dem Spritzbeutel die Augen auftupfen)

 

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Merken

Die ersten Tannen gibt es schon zu kaufen, die ersten Weihnachtskugeln sind auch schon bei mir eingezogen und langsam fange ich an, mir (wie jedes Jahr) eine Liste zusammenzustellen, in der ich alle Weihnachtsgeschenke eintrage, die ich für meine Liebsten schon gekauft habe. Dies soll mir Hilfestellung geben, um nicht auf den letzten Drücker in die rammelvolle Stadt zu laufen und mir ebenso einen Überblick verschaffen. Die letzten Jahre hat es nicht geklappt, die Liste vor dem 20.12. auszufüllen, aber ich versuche es dieses Jahr noch einmal. Aber ein wenig Zeit ist ja schon noch. Man kann die Zeit ja schon einmal nutzen, um sich Gedanken zu machen wie die Weihnachtstischdekoration aussehen könnte. Da kann man ja nicht früh genug mit anfangen. Und so zog ich dieses Jahr in den Wald und in die Nachbarschaft auf der Suche nach geeigneten Materialien. Wie ihr wisst, mach ich es mir gerne einfach und das auch bei der Dekoration. Und auch Männer können basteln…

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Dieses Jahr stehen bei mir die gezuckerten Obstsorten wie Äpfel, Mandarinen und Bananen überall auf dem Tisch. Walnüsse und Tannenzapfen werden auch in Zucker gewälzt. So erhaltet ihr einen weißen Film, der wie feiner weißer Schnee auf den Tannenzapfen wirkt.

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 Zutaten

  • 1 Eiweiß
  • Zucker
  • Obst nach Wunsch, Tannenzapfen, Walnüsse

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Einfach Obst etc. mit Eiweiß einpinseln und in Zucker wälzen. Das trocknet wirklich schnell und bekommt eine harte Struktur.

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Für die Banane habe ich anstelle des Zuckers, rotes Glitter-Pulver genommen.

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Ich mag es, wenn Gäste kommen, kleine Tischkärtchen mit Namen zu versehen. So habe ich als (egoistischer) Gastgeber die Chance mir meinen Tischnachbarn auszusuchen und Menschen nebeneinander zu setzen, die gemeinsamen Gesprächsstoff haben.

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 Für die Tischkärtchen benötigt man

  •  1 Birkenstamm (oder gewünschtes anderes Holz) mit ca. 5 cm Durchmesser
  • 1 Handsäge
  • 1 kleinen Bohrer
  • Tannengrün oder andere Zweige
  • festeres Papier
  • Stift
  • Schere

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Stamm in kleine Runde scheiben sägen. Mit dem Bohrer ein kleines Loch in die Mitte bohren. Zweig zurechtschneiden (meist eignen sich die oberen Zweige am besten)und in das Loch stecken. Auf dem festeren Papier einen Stern aufmalen und ausschneiden. Name des Gastes draufschreiben und auf dem Zweig setzen. Die kleinen Scheiben lassen sich später auch wunderbar als Untersetzer für Teelichter nutzen.

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Und da wir schon einmal dabei sind, suchen wir uns noch einen dickeren Holzstamm und sägen diesen in 10 cm, 15 cm und 20 cm lange Stücke. Hier ist es wirklich wichtig gerade zu sägen, so dass wir diese als Kerzenständer nutzen können. Das passt wunderbar in diese Jahreszeit.

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Ein bisschen Farbe auf dem Tisch kann auch nicht schaden. Dieses Jahr habe ich mich für Bestecktaschen aus Filz entschieden.

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Benötigt wird für eine Bestecktasche

  •  hellgrüner Filz, 14 cm breit und 20 cm hoch
  • dunkelgrüner Filz, ca. 6 x 6 cm
  • Schere
  • Stopfnadel oder Nadel mit großem Nadelöhr
  • schwarze Wolle

Den hellgrünen Filz einmal umklappen, so dass wir für die Bestecktasche ein Maß von 7 x 20 cm bekommen. Wolle in die Nadeln einfädeln und mit großen Stichen die offene Längsseite und die offene Unterseite zunähen.

Aus dem dunkelgrünen Filz einen kleinen Tannenbaum ausschneiden und mit einem Stich auf der Vorderseite befestigen.

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Noch ein Tipp für den festlichen Weihnachtstisch: Den richtigen Tischläufer finde ich eigentlich nie. Seit Jahren helfe ich mir mit wunderschönen Tapetenrollen. Es gibt wirklich viele tolle und hochwertige Tapeten, die wunderschön auf dem Tisch aussehen. Ich habe dieses Jahr einen bronzeton gewählt, der fast metallisch wirkt. Einfacher und preiswerter geht es nicht.

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Bonprix hat eine Blogparade zum Thema  DIY-Weihnachtsdekoration – Weihnachtliche Wohnideen zum selber machen ins Leben gerufen. Zeigt  eure individuellen Deko-Ideen für die Weihnachtszeit.

So seid ihr dabei:

Veröffentlicht einfach in der Zeit zwischen dem 30.10. 2014 und dem 24.11.2014 einen Blogpost mit eurer individuellen DIY-Weihnachtsdeko-Idee und hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Die schönsten Beiträge werden in einem weihnachtlichen E-Book zusammengefasst. Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas.

Meine DIY-Weihnachtsdekoration

Es ist soweit… Ich musste es einfach tun. Ich bin nicht schuld. Es war fast wie ein innerer Zwang. Ich war wirklich nur kurz bei IKEA. Und ich bin nicht schuld daran, dass es dort nun, wie alle Jahre wieder, Weihnachtsdekoration zu kaufen gibt. Und so schob ich meinen Einkaufswagen durch die Menschenmassen und lud alles ein, was mir der innere Weihnachtsengel befohlen hat. Das am Ende der Wagen rappelvoll war, ist der Weihnachtsengel natürlich nicht schuld sondern vielmehr meine Mitmenschen, die eifrig im vorbeigehen alles in ihren Einkaufswagen luden, was sie bekommen konnten. Und da einige Regale schon ziemlich leer waren, musste ich ebenso alles in den Einkaufswagen befördern, aus Angst, dass in wenigen Sekunden alles ausverkauft sein könnte und ich ohne Weihnachtsdekoration dieses Jahr beenden muss. Ich vergaß in diesem Rausch, dass es noch andere Geschäfte gibt. Ich vergaß auch Köttbullar zu essen.

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Bei meinem letzten Einkauf lachten mich diese dunkelroten Äpfel an und wollten unbedingt mit zu mir nach Hause. Eigentlich war ihre Bestimmung in einem Kuchen zu landen. Doch jetzt werden sie meinen Esstisch zieren.

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 Zutaten für die gezuckerten Äpfel

  • 1 Eiweiß
  • einen Berg Zucker

Die Äpfel mit Eiweiß bestreichen und in Zucker rollen. Fertig ist das Zuckergewand. Nach ein paar Minuten ist das Eiweiß getrocknet und die Äpfel können Ihre Position beziehen. Meine liegen herrschaftlich auf der weißen Tortenplatte „ Miss Etoile“ die mir freundlicherweise von Blueboxtree zur Verfügung gestellt wurde. Ich möchte meine „Miss Etolie“ nicht mehr missen. Zu bestellen ist sie HIER

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Und bei IKEA gab es diese wunderbaren Tannen. Ich verabscheue in der Regel künstliche Pflanzen, aber ich bemerkte es erst an der Kasse, dass diese nicht echt sind. Nein, natürlich nicht. Aber diese fand ich wirklich gelungen. Und da meist die Plastiktöpfe ziemlich unansehnlich sind, haben sie direkt ein Filzmäntelchen verabreicht bekommen.

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Dazu benötigt man

  • etwas Filz und Sprühkleber

Den Filz gab es praktischerweise auch direkt bei IKEA. Den Sprühkleber habe ich immer auf Vorrat da.

Den Filz einfach in der Größe des Plastiktopfes zurechtschneiden und mit etwas Sprühkleber besprühen und auf den Plastiktopf aufkleben.

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