Kann ein Frühstück schöner sein? Lauwarmes Hefebrot mit Zimt. Nicht nur der Duft der durch das Haus strömt ist der Knaller. Das Brot natürlich auch.

Wie gut, dass ich direkt 2 gebacken habe.

Ich bin nicht so der große Brotkünstler, aber das Zimt-Rosinenbrot ist wirklich gut gelungen. Und einfach gemacht ist es auch noch. Fluffig und weich muss ein Hefebrot sein oder? Dann ist das Brot genau das Richtige für Dich. Probiere es unbedingt aus.

 

 

Zimt-Rosinenbrot
Portionen: 2 Brote
Zutaten
  • 500 ml Milch warm
  • 2 Würfel Hefe
  • 850 g Mehl
  • 350 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 3 Eier
  • 50 g Rosinen
  • 60 g Butter geschmolzen
  • 4 TL Zimt
  • 2 TL Butter Zimmertemperatur
  • 2 TL Wasser
Anleitungen
  1. Warme Milch und Hefe in eine Schüssel geben und unter Rühren die Hefe auflösenund 10 Minuten ruhen lassen
  2. In einer großen Schüssel Mehl, 150g Zucker und Salz vermengen
  3. Nach und nach die Hefemischung zur Mehlmischung geben und unterrühren (Knethaken nutzen)
  4. Geschmolzene Butter, Rosinen und 2 Eier unterrühren
  5. Teig in eine große eingefettete Schüssel geben und abgedeckt an einen warmen Platz 1 Stunde gehen lassen
  6. Zwei Kastenformen (ca. 20x12cm) einfetten
  7. Zimt und restlichen Zucker vermengen
  8. Teig teilen und jeweils ca. 30x20 cm ausrollen
  9. Je 1 TL Butter auf den Teig verteilen und die Zucker-Zimtmischung darüber streuen
  10. Von der schmalen Seite aufrollen und jeweils in die Kastenform geben
  11. Nochmals an einen warmen Ort abgedeckt 1 Stunde gehen lassen
  12. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  13. Wasser mit dem restlichen Ei verquirlen und den Teig damit an der Oberfläche bepinseln
  14. Im Ofen 50 Minuten backen
  15. Nach 25 Minuten mit Alufolie abdecken

 

So langsam fängt die Keks-Backzeit an.

Ich bin noch etwas faul und mache mir ein paar knackige Erdnussbutter-Crossies ohne backen. Ruck Zuck fertig.

 

 

Erdnussbutter-Crossies
Portionen: 30 Stück
Zutaten
  • 280 g Honig
  • 250 g Erdnussbutter
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Cornflakes
  • 60 g Haferfleks
Anleitungen
  1. Honig, Erdnussbutter und Zimt in einen Topf geben und bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen, bis alles vermengt und flüssig geworden ist
  2. Vom Herd nehmen
  3. Cornflakes und Haferfleks unterheben
  4. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backpapier setzen und mindestens 4 Stunden kühlen

 

Nicht mehr lange und der erste Weihnachtstag naht. Dieses Jahr gibt es bei mir essbare Weihnachtsbäume als Tischdekoration, die ganz leicht herzustellen sind.

 

Ich mag den ersten Weihnachtstag noch lieber als den heiligen Abend. Die Geschenke sind ausgepackt, die Familien haben zusammengefunden und der erste Stress ist verflogen. Am ersten Weihnachtstag sind alle schon entspannter, alle konnten ausschlafen, freuen sich auf den Nachmittag bei Familie und Freunden und man kann am Nachmittag aufatmen und sich an den festlich gedeckten Tisch setzen und genießen.

Aufatmen ist angesagt.

Ich habe mich diesmal für eine essbare Tisch-Dekoration entschieden. Die kleinen Bäumchen sind doch niedlich oder? Ich bereite sie 2 Tage vorher vor, so kann ich mich am 1. Weihnachtstag ganz der Tischdekoration widmen.

 

Essbare Weihnachtsbäume
Portionen: 2 Stück
Zutaten
  • 200 g Haferfleks
  • 250 g weiße Schokolade
  • etwas grüne Lebensmittelfarbe
  • 50 g Puderzucker
  • Zuckerperlen
  • 2 Backpapierzuschnitte
Anleitungen
  1. Backpapier in der Mitte falten und zu einem Kegel aufrollen. Seiten mit Klebeband fixieren
  2. Kegel mit der Spitze nach unten in ein hohes Wasserglas geben
  3. Schokolade unter einem Wasserbad schmelzen lassen und mit grüner Lebensmittelfarb einfärben
  4. Haferfleks mit den Händen unter die Schokolade mengen, so dass alle Haferfleks überzogen sind
  5. Masse in die Kegel formen und mindestens 4 Stunden trocknen lassen
  6. Backpapier entfernen
  7. Puderzucker mit etwas Wasser zu einer dickflüssigen Masse anrühren
  8. Zuckerperlen vorsichtig mit einer Seite in die Puderzuckerglasur tauchen und auf den Bäumchen befestigen (Hilfreich ist eine Pinzette)

 

 

 

 

 

 

 

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Oh Tannenbaum, es gibt Baiser-Bäumchen und wie aus einer Erdnuss ein Rentier wird

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Zutaten für ca. 20 Tannenbäume

  • 5 Eiweiß
  • 300 g feiner Zucker
  • grüne Lebensmittelfarbe
  • gelbe Zuckersterne
  • Zuckerperlen

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Backofen auf 100 Grad vorheizen.

5 Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen und nach und nach den Zucker hinzugeben, bis eine steife Masse entstanden ist. Zum Schluss etwas Lebensmittelfarbe dazugeben und 1 Minute weiterschlagen.

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Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech kleine runde Häufchen spritzen. Nun auf die ersten Häufchen ein zweites und ein drittes spritzen, so dass ein kleiner Baum entsteht. Den Stern als Tannenbaumspitze auf die obere Spitze geben und Zuckerperlen nach Belieben auf die Bäumchen verteilen. Alles in den Backofen geben. Nach einer Stunde sind die Tannenbäumchen getrocknet.

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Die kleinen Bäumchen lassen sich wunderbar verschenken.

Dazu einfach eine Geschenktüte mit Sichtfenster füllen. Die sind bei der Schönhaberei zu bestellen.

Ich mag die Idee, dass aus einer halben Erdnuss ein Rentier wird. Einfach die Erdnuss teilen, die Erdnuss essen und einen Hohlkörper auf einen Hangtag kleben und mit einem Filzstift Geweih und Gesicht malen.

Zuckersterne und Geschenktüten wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die tolle Unterstützung

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So langsam muss ich dann mal anfangen, mich um den Weihnachtsbaumschmuck zu kümmern. In 30 Tagen ist es schließlich schon soweit und der Baum muss erstrahlen. Ich liebe es zwar Kekse zu backen, aber ich kann und werde sie nicht alle an einem Tag backen und verzieren können.

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Ich nehme das als meine persönliche „Challenge“, um irgendwann die perfekten Kekse wie Nadja Bruhn von HenkundHenri backen zu können. Gut, es würde mir auch ausreichen, nur halb so gut zu sein. Aber bis dahin wird noch viel Zeit vergehen, viele Kekse im Ofen verbrennen und die gefärbte Eiweißmasse an meinen Küchenschränken hängen bleiben (ich weiß bis heute nicht, wie sie dahin gekommen ist). Als erstes muss ich es schaffen, bis zum 24.12.2014 den Weihnachtsbaum mit meinen selbstgemachten Weihnachtsbaumschmuckkeksen (tolles Wort)voll zu bekommen.

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Meinen großen Dank erst einmal an Blueboxtree, die mir das tolle Set für die selbstgemachten Weihnachtsbaumschmuckkekse (da ist das Wort wieder) zur Verfügung gestellt haben. Damit war es dank dem beiliegenden Lochausstecher wirklich einfach, die Form so hinzubekommen, dass die Kekse auch am Baum gut aussehen. Die Weihnachtsbaumschmuckkeks-Ausstecher gibt es HIER.

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Zutaten für 12 Weihnachtsbaumschmuckkekse oder 24 andere kleinere Kekse

  • 200 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 Ei
  • Aroma nach Belieben (Vanille, abgeriebene Schale von einer Zitrone, Zimt, Ingwer etc.)

 

Für das Icing

  • 500 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • Zitronensaft

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Mehl, Ei, Zucker, Butter und Aroma auf kleiner Stufe verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Teig in Frischhaltefolie verpackt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Ich mache den Keksteig immer einen Tag vorher und stelle ihn nach draußen auf die Terrasse. So lässt er sich am nächsten Tag perfekt verarbeiten.

Teig mit einem scharfen Messer in kleine Stücke teilen und nach und nach auf einer bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen. Auf ein Backblech legen und am besten für mindestens 30 Minuten kalt stellen. So geht der Teig beim backen nicht so hoch und bleibt schön in Form.

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Backofen auf 160 Grad vorheizen. Kekse ca. 12 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen.

Eiweiß mit Puderzucker und ein paar Spritzer Zitronensaft auf mittlerer Stufe ca. 5 Minuten verrühren.

Lebensmittelfarbe dazugeben und gut verrühren. In einen Spritzbeutel oder Glasurflaschen füllen und verzieren.

Ich habe schon viel versucht, eine gerade Linie auf die Kekse zu bekommen. Die liebe Angela von Die Schönhaberei hat mir Glasurflaschen zur Verfügung gestellt. Seitdem macht es mir noch mehr Spaß. Das 2er-Set gibt es für 5,90 Euro HIER.

Ich benutze für Alles was ich einfärbe die Gelfarben von Wilton, die ich HIER* bestelle.Und scharfe Messer gibt es natürlich von ZWILLING.

 

Mittlerweile hat dieses Gericht bei mir schon Tradition. Vor einigen Jahren habe ich das erste Mal gerösteten Rosenkohl mit Granatapfel und Vanille-Pekannuss-Butter gemacht, um für die Vegetarier unter meinen Gästen eine perfekte Alternative zu Gans & Co. anzubieten. Die Vanille- und Orangenzesten verströmen schon einen weihnachtlichen Duft. Was als Alternative gedacht war, wurde schnell zum Liebling aller Fleischesser und so gibt es „alle Jahre wieder“ gerösteten Rosenkohl mit Granatapfel und Vanille-Pekannuss-Butter.

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Zutaten für 2 Personen

  • 750 g Rosenkohl, geputzt
  • 125 g Butter
  • 50 g Pekannüsse, grob gehackt
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 4 EL Granatapfel-Sirup
  • Kerne eines halben Granatapfels
  • Zesten von 1 Limette
  • Zesten von 1 Orange
  • Mark 1 Vanilleschote

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Backofen auf 180 Grad vorheizen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Pekannüsse verteilen und für 10 Minuten im Ofen rösten.

Butter mit der Vanille in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Ich warte immer solange, bis die Butter eine schöne goldene Farbe erhält und leicht nussig riecht. Die gerösteten Pekannüsse dazugeben und vermengen. Kühl stellen (lässt sich perfekt am Tag vorher vorbereiten).

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Rosenkohl in  eine große Pfanne mit dem Öl geben und kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Rosenkohl in eine Auflaufform geben (oder in der Pfanne belassen, wenn diese ofenfest ist) und für 20 Minuten in den Backofen geben, bis der Rosenkohl eine goldene Bräune erreicht. Granatapfel-Sirup über den Rosenkohl geben und für weitere 10 Minuten im Ofen lassen.

Alles in eine große Schüssel geben und die Granatapfelkerne zusammen mit den Zesten untermengen. Auf einem Teller anrichten und die Vanille-Pekan-Butter darüber geben.

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Dazu gibt es bei mir meine „Spiced-Pecans“, die meine Großmutter schon, als ich noch klein war, gemacht hat. Es stand immer eine große Schüssel auf dem Tisch und die „Spiced-Pecans“ haben uns den ganzen Abend über begleitet.

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Zutaten:

  • 500 g Pekannüsse
  • 25 g brauner Zucker
  • ½ TL Salz
  • 2 TL frisch gehackter Thymian
  • 2 TL frisch gehackter Rosmarin
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Pekannüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für 12 Minuten im Ofen rösten.

In eine Schüssel den braunen Zucker, Salz, Cayenne-Pfeffer, Thymian und Rosmarin vermengen.

Die gerösteten Pekannüsse in eine große Schüssel geben und mit dem Öl vermengen. Die Gewürzmischung darübergeben und gut durchmengen.

Die „Spiced-Pecans“ können warm und kalt serviert werden.

Für mich hat Weihnachten, auch wenn ich längst nicht mehr an das Christkind glaube, den besonderen Glanz nie verloren. Ich liebe die weihnachtliche Stimmung und die wohltuenden Gerüche aus der Küche. Das Haus ist voller Gäste und alles ist etwas ruhiger und friedlicher.

Für die „Kleinen“ backe ich jedes Jahr die „Rudolph“ Cupcakes mit feinem Lebkuchengeschmack und jedes Jahr bekommt ein anderes Kind den Cupcake mit der roten Nase. Auch wenn die Kinder jedes Jahr immer älter werden, wird diese Tradition uns noch viele Jahre begleiten. Wer kann Rudolph auch schon widerstehen?

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Lebkuchen-Cupcakes
Author: Patrick Rosenthal
Serves: 12
Ingredients
  • 120g Weizenmehl
  • 20g Kakao
  • 80g Zucker
  • 1 ½ TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 40g Butter, weich
  • 70g Honig
  • 100 ml Vollmilch
  • 1 Ei
  • Mark 1 Vanilleschote (oder aus der Mühle)
  • [b]Für das Frosting[/b]
  • 250g Kuvertüre Zartbitter
  • [b]Für die Dekoration[/b]
  • 24 kleine Salzbrezeln
  • rote und braune Schokolinsen (M&M oder Smarties)
  • 12 weiße Schokoklinsen
  • 12 runde Eierplätzchen
  • 24 Schokotröpfchen (optional)
Instructions
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Mehl mit Kakao, Zucker, Backpulver, Lebkuchengewürz und der weichen Butter in einer Rührschüssel miteinander verrühren
  3. Honig zugeben und Teig glattrühren
  4. Milch mit dem Ei und der Vanille verquirlen, zum Teig geben und gut verrühren
  5. Den Teig gleichmäßig (am besten mit einem Eisportionierer) auf die 12 Papierförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten lang backen
  6. Abkühlen lassen
  7. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen
  8. Die Oberseite der abgekühlten Muffins in die geschmolzene Schokolade dippen und auf einem Kuchengitter etwas antrocknen lassen
  9. Restliche Schokolade zur Seite stellen
  10. Eierplätzchen auf die Muffins geben
  11. Unterseite der Brezeln in die Schokolade dippen, auf die Muffins setzen und antrocknen lassen
  12. Restliche Schokolade in einen kleinen Spritzbeutel geben und je einen kleinen Tupfer auf die Schokolinsen geben
  13. Schokolinsen auf die Muffins geben und antrocknen lassen
  14. Den Eierplätzchen mit der Schokolade einen Mund aufspritzen
  15. Schokotröpfchen mit einen kleinen Tupfer Schokolade versehen und auf die weißen Schokolinsen setzen (oder mit dem Spritzbeutel die Augen auftupfen)

 

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