In meiner Foto-Tipp Reihe geht es darum, dass ich begabten, kreativen und tollen Food-Bloggern, Influencern, Fotografen und Künstlern jeweils die gleichen drei Fragen stelle. So erkennen wir schnell  die verschiedenen Ansätze und immer eine neue Sicht der Dinge.

Heute ist Maja von moey´s kitchen zu Gast. Maja mag ich sehr (ja, ich würde auch schreiben, wenn ich sie nicht so dolle finden würde). Maja stand mir gerade am Anfang meines Blog-Starts mit Tipps und vielen Anregungen zur Seite. Immer ehrlich und unglaublich sachlich. Ich durfte Maja während meiner früheren Arbeit als Influencer & Blogger-Relation Manager eines großen Unternehmens,  mehrfach für Events buchen. Das war wunderbar, denn sie lieferte nicht nur tolle Arbeit ab, sondern sie besitzt die Gabe, die Menschen um sich herum, in ihrem Bann zu ziehen. Meine früheren Mitarbeiter hatten sie sofort ins Herz geschlossen und konnten es kaum erwarten Maja wieder live vor Ort zu erleben. Und ich freute mich immer sehr, sie zu sehen und Zeit mit ihr zu verbringen. Maja hat viele Talente: Bloggerin, Buchautorin, Influencerin, Fotografin und sympathische Stimme des Chefkoch- Podcasts „Deckel auf“.

Foto: Maja Nett

Welche Entscheidung, erlernte Fähigkeit oder Ausrüstung hatte bisher den größten Einfluss auf deine Food-Fotografie?

Tatsächlich habe ich nach einigen Jahren und Versuchen meinen ganz eigenen Stil gefunden: Ich fotografiere ausschließlich mit einer 50 mm Festbrennweite. Schon immer und alles, egal ob Food oder Travel. Das ist mein Markenzeichen. Das und die Verwendung des immer gleichen, selbst angelegten Presets in Lightroom, führt zu meinen typischen Bildern und meinem Wiedererkennungseffekt. Es sind sehr einfache, aber sehr starke Stilelemente meiner Arbeit. Dazu gehört auch, dass ich eigentlich immer mit seitlichem Licht oder sogar Gegenlicht fotografiere. In meinen Anfängen habe ich – durch meine Erfahrung in der Verlagsbranche – immer mit viel Platz fotografiert, um die Bilder anschließend zuzuschneiden. Heute fotografiere ich so, wie ich das Bild als Ausschnitt haben will, in der Regel ohne weiteren oder nur minimalen Zuschnitt. Dazu habe ich mich schon früh entschieden ausschließlich im Hochformat zu fotografieren, was in Zeiten von mobile first, Pinterest und Social Media auf jeden Fall die richtige Entscheidung war.

Welche Food-Styling Technik war bisher die praktischste die du gelernt hast?

Tatsächlich gehöre ich zu denen, die so gut wie kein Foodstyling machen. Ich bin ungeduldig, esse auch immer das, was ich fotografiere und trickse deswegen weder mit Wasser noch mit Öl oder anderen Sachen. Mein Stil ist es immer mein Gericht in den Mittelpunkt zu stellen und maximal mit Servietten/Stoffen, Geschirr und Besteck und verwendeten Zutaten zu ergänzen. Dafür findet man diese Elemente, meist in gedeckten Farben, dann auch immer wieder bei mir.

Welche App, welcher Service oder welche Fähigkeit hatte den bisher größten Einfluss auf dein Business?

Ich bin kein Profi-Fotograf, habe aber meinen eigenen Still und meine Leidenschaft in der Food- und Travel-Fotografie gefunden. Neben meiner Canon Vollformat-Spiegelreflexkamera mit der 50 mm Festbrennweite möchte ich nicht auf meine Lightroom-App auf meinem iPad Pro mit Pen verzichten. Damit konnte ich meinen Workflow nachhaltig verkürzen, vereinheitlichen und verbessern. Vor allem auf Reisen ist es eine absolute Erleichterung „mal eben“ die Bilder am iPad bearbeiten zu können.

Fotos auf dieser Seite: Maja Nett, Moey´s kitchen

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