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Makkaroni –Kuchen

Nudeln machen glücklich. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Aussage stimmt. Jedenfalls bin ich immer glücklich, wenn ich Nudeln esse. Und wenn ich in die Gesichter der Nudelessenden Menschen schaue, sehe ich Glückseligkeit und inneren Frieden. Also, Nudeln machen glücklich. Bestimmt. Ich backe den Makkaroni-Kuchen meist in kleinen Brotbackformen, da sich die Kleinen auch perfekt verschenken lassen. Geschenke? Na, hattet ihr dieses Jahr schon Geburtstag oder steht der große Tag noch aus? So schlimm ist das nicht, denn die einzige Alternative zu Geburtstagen ist der frühe Tod und das halte ich nicht für besser. Also, weiter feiern. Was allerdings ein Problem ist, sind die Geschenke. Hand aufs Herz, wie viele kitschige, klassizistische Keramikkerzenständer, hässliche, hundeköpfige Handtuchhalterhaken und pummelige, putzige Posaunenputten habt ihr schon? – Zu viele! Und warum? Weil wir den Plunder auch noch hinstellen den wir jahrelang von Menschen geschenkt bekommen haben, die sich keine Gedanken darüber machen, was „ mit Liebe schenken“ bedeutet.

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Ich liebe es Geschenke zu machen (viel mehr noch als selber Geschenke zu bekommen), aber wenn ich jemandem was schenken muss, der in seiner Wohnung unkontrolliert Nippes hortet, dann werde ich den Teufel tun, mir das Hirn wegen eines stilvollen und persönlichen Geschenks zu zermartern. Das Gute ist, dass Menschen mit Nippes in der Wohnung, genügend Anstand haben, so zu tun als würden sie sich freuen – und hinstellen werden sie es auch noch! Ich nicht mehr: Keramik- und Metallobjekte in den Restmüll, Glasfiguren und Partnersektkelche in den Altglascontainer, Holzfiguren und Bastdeckchen können in den Biomüll und für alle Flohmarktfreunde: NEIN, NEIN UND NOCHMAL NEIN – der Plunder muss aus dem Umlauf gezogen werden. Immer dran denken: Mit Liebe schenken.

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Zutaten für 2 Kastenbackformen oder 12 Mini-Kuchen

  • 300 g Makkaroni, gekocht
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 Dose Mais
  • 1 Knoblauchzehe, fein zerkleinert
  • 1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 rote Paprikaschoten, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Bund Schnittlauch. gehackt
  • 250 g Sahne
  • 10 Eier
  • 150 g Käse, gerieben
  • etwas Muskatnuss
  • 300 g Erbsen, tiefgekühlt
  • etwas Semmelbrösel

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Backofen auf 200 Grad vorheizen. Formen mit Backpapier auslegen (bei den kleinen Formen reicht es, diese etwas einzufetten). Sahne, Eier, Käse, Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gemüse mit den Nudeln vermengen und in die Formen geben. Die Eier-Masse darüber geben und mit Semmelbrösel bestreuen. Im Backofen 45 Minuten backen (die kleineren Formen benötigen ca. 30 Minuten). Schmeckt warm ebenso gut wie kalt.

TIPP: Muskatnuss gegen gemahlene Muskatnussblüte eintauschen. Ich finde den Geschmack etwas milder, aber viel feiner und intensiver.

4 Kommentare
  1. Nadine
    Nadine says:

    Guten Morgen! Sehr wahr dein Artikel! Schenken kann wunderschön, aber auch manchmal eine Krux sein! Aber Geschenke bekommen, die so überhaupt gar nichts mit einem zu tun haben ist fast schon lustig! Da fragt man sich „warum hab ich gleich nochmal die Ostertischdecke mit Spitze und niedlichen quitschbunten Häschen geschenkt bekommen?“

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    • Ich machs mir einfach
      Ich machs mir einfach says:

      Lieben Dank Nadine, manchmal habe ich Angst Geschenke auszupacken, denn ich kann leider nicht so gut „schauspielern“ und man sieht mir immer direkt an, ob ich etwas schön finde oder nicht. Und da ich niemanden verletzen will, weil ich ja immer noch glaube, dass sich mein Gegenüber so viel Mühe gemacht hat, packe ich lieber Geschenke aus, wenn die Gäste schon weg sind…

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  2. Sophia Schippel
    Sophia Schippel says:

    Guten Morgen !
    Schöner Beitrag und sehr wahr ,)
    Ich würde die kleinen Kuchen gern verschenken , frag mich aber wie lange sie haltbar sind bzw wann ich sie herstellen muss. Ist die Herstellung am Dienstag ok, wenn ich sie am Donnerstag an “ den Mann bringe“ ? ,)

    Dir ein schönes Wochenende

    Lg Sophia

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    • Patrick Rosenthal
      Patrick Rosenthal says:

      Hallo Sophia, luftdicht verpackt sollten die „kleinen“ 1-2 Tage aufzubewahren sein. Länger lieber nicht, da ich dann bedenken hätte, dass die Nudeln hart werden. Lieben Gruß Patrick

      Antworten

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