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Türkische Pide – ein Rezept und ein Hoteltipp

Ich liebe diese kleinen Schiffchen. Am liebsten mit ganz viel Käse. Und sie sind schneller gemacht als man denkt. Und einen wunderbaren Hoteltipp habe ich auch noch für Euch.

2Pide

Im letzten Jahr habe ich es das erste Mal gewagt einen „All inclusive“ Urlaub zu machen. Das ist natürlich nichts Außergewöhnliches aber ich muss dazu sagen, dass ich viele Jahre als Hoteltester unterwegs war und weltweit die besten Luxushotels ausgezeichnet habe. Man kann sich vorstellen welche Mühe sich die Hoteliers gemacht haben um mich zu beeindrucken. Chauffeurservice, eigene Limousine und Butler waren an der Tagesordnung. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, die es mir ermöglicht hat die Welt besser kennenzulernen. Aber zurück zu meinem ersten „All inclusive“ Urlaub.

So stand ich also am Flughafen und habe auf den Fahrer gewartet der das Schild mit meinem Namen hochhält. Es gab keinen Fahrer. Und kein Schild. Nachdem ich zuerst dachte, dass man mich vielleicht vergessen hätte, bin ich einfach der Menschenmenge gefolgt. Ich wurde barsch nach meinem Namen gefragt und schon zu Busnummer 93 verwiesen. Übrigens musste ich meinen Koffer selber über die holprige Straße zu meinem Bus schieben.

Pool

Was heißt mein Bus? Dieser Bus gehörte 100 anderen Touristen ebenso. Im Hotel angekommen (was das bedeutet wenn man 12 andere Hotels vorher anfährt um die Mitreisenden auszuladen wisst ihr) war ich auch schon ziemlich schnell im „All inclusive“ Modus. Okay, ich wartete darauf, dass man mir die Getränke bringt, aber ich lernte schnell, dass man sich selber bemühen muss. Und so ein Ansturm auf das Buffet muss ich sicherlich auch nicht erklären. Aber wisst ihr was? Ich habe die Liebe zu „All inclusive“ entdeckt. Ich war noch nie entspannter im Urlaub. Keine Restaurantreservierungen, keine festen Zeiten einhalten und sich keine Gedanken machen ob man sich die ganzen Getränke bei der Hitze auch leisten kann. Im Urlaub so gar kein Geld auszugeben ist einfach herrlich.

Strand

Also wollte ich in diesem Jahr noch einmal die Welt des „All inclusive“ erkunden. Und ich habe das Paradies gefunden. Ich besuchte das Maxx Royal Kemer. Hier hat „All inclusive“ noch einmal eine ganz andere Dimension. Am Flughafen stand der eigene Fahrer des Hotels. Mit Schild. Hurra.

Der Check in ging schnell und wurde mit Schokolade aus der eigenen Chocolaterie versüßt.

Halle

Aber jetzt: Hier heißt „All inclusive“ 24 Stunden schlemmen und genießen. Getränke werden bis an den Strand gebracht, die Sonnenbrille stündlich geputzt. Das einzige was wirklich schwer war, war die Auswahl in welchem Restaurant man essen gehen wollte. Kein Buffet. Nein, viel besser. Man bekommt eine Art iPad in die Hand gedrückt und tippt einfach alles an, was man schlemmen möchte. Und schon kommen die gewünschten Speisen an den Tisch. Ist das nicht wirklich wunderbar? So kann auch „All inclusive“ sein. Das war unglaublich stressfrei. Und gerade in Hinblick auf Lebensmittelverschwendung fand ich dieses Konzept wunderbar.

Bad

Kennt ihr das? Das Wlan funktioniert im Zimmer nicht richtig, das Kopfkissen ist nicht das Richtige und eigentlich würde man mehr Shampoo oder Duschgel benötigen. Aber irgendwie traut man sich auch nicht an der Rezeption anzurufen.

Im Maxx Roxal kein Problem. Hier wird beim Check in direkt eine WhatsApp Gruppe gegründet. Jedes Zimmer hat eine eigene Gruppe. Administrator ist der persönliche Assistent. 24 Stunden lang. „I need more Showergel“ eintippen und 10 Minuten später die Lieferung erhalten ist wirklich unglaublich oder?

Hatte ich schon erwähnt, dass es dort eine Eisdiele gibt, die nicht nur leckere Törtchen und Macarons anbietet, sondern auch eine riesige Auswahl an Mövenpick und Häagen Dazs Eis hat? Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen wo ich meine Zeit verbracht habe.

 

Also, wer einen unvergesslichen Urlaub in der Türkei sucht, der ist im Maxx Royal Resort Kemer bestens aufgehoben. Mein Ehrenwort.

Tangerine

 

So, jetzt aber zu den leckeren türkischen Schiffchen, die ich fast jeden Mittag an der Strandbar gegessen habe.

Türkische Pide – ein Rezept und ein Hoteltipp
Author: Patrick Rosenthal
Serves: 6
Ingredients
  • 450g Mehl
  • 20g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g Joghurt
  • 1 EL Öl
  • 150ml Wasser, warm
  • 500g türkischen Käse (zum Beispiel von GAZI), gerieben
  • 4 Eier
  • 1 Frühlingszwiebel, gehackt
  • etwas Salz und Pfeffer
  • etwas Olivenöl
Instructions
  1. Hefe mit Zucker in 150ml lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Mehl, Salz, Öl, Joghurt zusammen mit der Hefemischung zu einem Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  3. Teig in 6 Kugeln teilen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  4. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  5. Jede Kugel zu einem ovalen Fladen formen.
  6. Geriebenen Käse zusammen mit den Eiern, Salz, Pfeffer und Frühlingszwiebel vermengen.
  7. Die Käsemischung auf die Fladen verteilen. Die Ränder der Fladen der Länge nach hochklappen und mit Olivenöl einpinseln.
  8. Im Ofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.

 

Pide

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