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Weihnachts-Cheesecake im Glas und warum es manchmal gut ist, das alles beim Alten ist

Manchmal vergisst man für eine Zeit lang Menschen. Manchmal tauchen diese in Gedanken wieder auf und manchmal sieht man diese plötzlich wieder und freut sich. In meiner Straße wohnt ein älteres Ehepaar um die neunzig Jahre alt. Wir kennen uns nicht, aber wenn wir uns mal auf der Straße getroffen haben, grüßten wir uns und fragten und gegenseitig, wie es um einen bestellt ist.

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Das waren immer sehr nette Begegnungen, da diese voller Ehrlichkeit waren und einem immer ein zufriedenes Gefühl gegeben haben. Ein kleines Lächeln.

Ich habe das ältere Pärchen seit Wochen nicht mehr gesehen, das Auto was sie sich letztes Jahr gekauft hatten steht auch nicht mehr vor der Türe. Ab und zu, wenn ich an ihrem Haus vorbeigegangen bin, schaute ich um die Ecke um sie vielleicht zu sehen und das Lächeln der beiden mit auf meinem Weg zu nehmen.

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Die Fenster hatten sich nicht verändert und die gleichen gepflegten Blumen standen immer noch auf ihrem Platz. Der kleine Vorgarten war auch in allerbester Ordnung. Heute habe ich sie nach langer Zeit wieder gesehen und der Mann sprach: „Wir haben uns schon Sorgen gemacht um Sie, weil wir sie schon so lange nicht gesehen haben.“ Auf dem Weg zur Arbeit lächelte ich wieder und freue mich das alles wieder beim Alten ist.

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 Zutaten für 6 Gläser

  • 150 g Spekulatius, zerbröselt
  • 100 g Butter, flüssig
  • 200 ml Sahne, steif geschlagen
  • 300 g Zucker
  • 400 g Beeren, tiefgefroren
  • 400 g Frischkäse
  • ½ Tasse Rum
  • etwas Zimt
  • etwas Kardamom
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • ein paar Nüsse zum garnieren

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Spekulatius mit der flüssigen Butter vermengen. Die Masse als Boden in die Gläser füllen und mit einem Löffel andrücken.

Die Beeren in einem kleinen Topf mit dem Vanillezucker, Zimt, Kardamom und Rum etwas einkochen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit dem Zucker verrühren, bis alles eine gleichmäßige Masse ergibt.

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Auf den Boden nun etwas Frischkäsecreme verteilen. Beeren mit einem Löffel draufgeben (darauf achten, dass nicht zu viel Flüssigkeit dabei ist). Dann eine Schicht Sahne darauf verteilen. Je nach Größe des Glases wieder eine Schicht Beeren, Frischkäse und Sahne draufgeben. Zum Schluss ein paar Nüsse auf den Cheesecake geben.

10 Kommentare
  1. cori
    cori says:

    Das letzte Bild ist gemein. …. Außerdem habe ich jetzt wegen dir am frühen Morgen Appetit auf so einen Nachtisch. …. :/

    Deine Erzählung ist schön. Solche Momente und Bekanntschaften sind in der heutigen Zeit eher rar gesät.

    Einen schönen vierten Advent!

    Antworten
    • Ich machs mir einfach
      Ich machs mir einfach says:

      Liebe Cori, hab lieben Dank für die netten Worte. Hab einen schönen entspannten Tag. Ich wärme mich am Backofen 🙂

      Antworten
      • Cori
        Cori says:

        Wann gibt es die Kostproben für mich? Warum ist heute nirgends offen? Ich brauche dringend Spekulatius, Beeren und Frischkäse. Bin für Samstags- Postings! * dafür! *

        LG

        Antworten
        • Ich machs mir einfach
          Ich machs mir einfach says:

          Wie süß bist Du denn? Ich bin auch dafür, dass Sonntags zumindest Lebensmittelgeschäfte offen haben müssen und alle gezwungen sind Häagen Dasz Eis zu verkaufen :-9

          Antworten
          • Cori
            Cori says:

            Lieber Patrick,
            hier ist noch immer keine Kostprobe angekommen …. ich warte und warte. …. überlege schon einen Kamin zu bauen und dir rote Klamotten plus Bleichmittel für den Bart zu schicken. … aber et kütt nichts. … 🙁

            Ich und süß? Bin durchaus auch für herzhaft zu haben. 😉

            A propos…..Was kochst Du am 24.- 26. 12.? Nur, damit ich nicht am 24. 12., nachdem sich die heiligen Supermarkt -Pforten geschlossen haben, dein nächstes Posting sehe und ……. leide…. ^^

            Ps: Ben& Jerry’s würde es durchaus auch tun.

          • Ich machs mir einfach
            Ich machs mir einfach says:

            Guten Morgen 🙂
            Was ich Weihnachten koche? Hmmmm…Heiligabend bin ich bei meinen „Schwiegereltern“ und lasse mich bekochen. Ich bin für das Dessert zuständig und habe aber noch keinen Plan. Am ersten Weihnachtstag bin ich mit meiner „Stieftochter“ zusammen und da wird die Oma kochen. Am zweiten Weihnachtstag werde ich zu Hause auf dem Sofa sitzen und schlechte Laune haben, weil ich nichts eingekauft habe und Hunger haben werde. So ist das immer 🙂

    • Cori
      Cori says:

      Also, ich habe es endlich geschafft. Bist du sicher, dass es wirklich 300 g Zucker waren? War irre süß. Der Spekulatiusboden sehr lecker, die Creme auch. Eine halbe Tasse Rum ist ja soooo flexibel *hicks*. Im Ernst, war super und mal ganz anders mit Kardamom. Danke dir dafür.

      Eine Frage, die sich dabei allerdings auftut: Wie viele Stunden täglich bist du im Fitnesscenter?
      LG
      Cori

      Antworten
      • Ich machs mir einfach
        Ich machs mir einfach says:

        300 g! 🙂 Ich weiß, es ist viel und schon sehr süß aber durch den RUM hat sich das bei mir etwas relativiert (okay, ich hatte vorher schon Rum getrunken) Hab einen schönen Abend – Patrick

        Antworten
  2. Margarethe Hielscher
    Margarethe Hielscher says:

    Tiefempfunden Dank für diese märchenhafte Geschichte. Der Titel ist auch sooo passend gewàhlt.

    Ich kam wegen des Rezeptes, aber nun kann gar nichts mehr dazu sagen.

    DANKE für die Seelenschmeichelei. Du musst ein toller Mensch sein.

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