Mehl, Mohn, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Salz mischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln und die Eigelbe dazugeben und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Ist der Teig zu trocken, etwas kalte Milch zugeben. Den Teig halbieren, zu zwei flachen Scheiben formen, in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen. Den Teig portionsweise zwischen zwei Lagen Backpapier gleichmäßig 5 mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher (6 cm) 40 Kreise ausstechen. Die Reste einmal kurz zusammenkneten und erneut ausrollen. Die Kekse mit etwas Abstand auf die Bleche legen und vor dem Backen 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie ihre Form behalten.
Die Kekse 12 bis 14 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht golden sind. Einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen und dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Den Powidl glatt rühren, bis er geschmeidig ist. Ist er sehr fest, 1 bis 2 TL Rum oder Wasser unterrühren, aber nicht mehr, sonst verliert die Füllung ihren Stand. Den Powidl in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (ca. 10 mm) füllen. Auf die Unterseite von 20 Keksen jeweils einen dicken Tupfen von etwa 3,5 cm Durchmesser spritzen. Die übrigen Kekse aufsetzen und nur leicht andrücken, bis die Füllung knapp an den Rand reicht.
Am besten am Vorabend füllen. Über Nacht verbinden sich Keks und Powidl, und die Kekse bleiben trotzdem mürbe. In einer Dose halten sie sich etwa 5 Tage.