Patrick: der Mensch hinter dem Namen

Ich erzähle Geschichten. Manchmal mit Worten, manchmal mit Bildern. Meistens mit beidem.

Ich bin Patrick Rosenthal. SPIEGEL-Bestsellerautor, Fotograf, Brand & Visual Storyteller und ziemlich schlecht darin, mich auf nur eine Sache festzulegen.

Zum Glück.

Denn irgendwann habe ich verstanden, dass all die Dinge, die ich tue, viel mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint.

Ich schreibe Bücher. Ich fotografiere. Ich entwickle Content und visuelle Welten. Ich berate Menschen bei ihrer Personal Brand und Unternehmen bei Positionierung, Kommunikation und Markenauftritt. Mit WORTBOTE gebe ich Sprache ihren eigenen Raum. Und mit HUBB habe ich aus meiner Liebe zu Orten, Farben und Geschichten eine eigene Kunstkollektion entwickelt.

Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe:

Ich möchte aus etwas, das man sieht, etwas machen, das man fühlt.

Über 55 Bücher. Und trotzdem fängt jede Geschichte wieder bei null an.

Als Autor habe ich inzwischen mehr als 55 Bücher geschrieben und veröffentlicht, darunter SPIEGEL-Bestseller sowie zahlreiche Koch- und Backbücher.

Viele davon habe ich nicht nur geschrieben. Ich habe Rezepte entwickelt, Foodwelten geschaffen und fotografiert. Außerdem arbeite ich als Food-Fotograf für andere Autoren, Verlage und Projekte.

Dabei ging es mir nie nur darum, dass etwas schön aussieht.

Ein gutes Foodfoto zeigt keinen Kuchen.

Es erinnert dich an einen.

An Sonntagnachmittage. An eine Küche, in der es ein bisschen zu warm war. An Butterpapier auf dem Tisch. An jemanden, der längst nicht mehr da ist. An diesen einen Geruch, den man sofort erkennt und trotzdem nicht beschreiben kann.

Genau dort beginnt für mich Storytelling.

Marken brauchen keine hübscheren Bilder. Sie brauchen eine Geschichte.

Marken arbeiten mit mir, weil ein Foto allein noch nichts erzählt.

Bei mir kommen Bild und Wort zusammen, und erst dann passiert etwas: Ein Produkt hört auf, nur ein Produkt zu sein. Es wird zu einem Sonntagmorgen, zu einer Küche im Haus der Großmutter, zu einem Duft, den man schon einmal gerochen hat und nicht benennen konnte.

Was dabei entsteht, sieht aus wie Alltag und klingt wie Erinnerung.

Deshalb berate ich Menschen beim Aufbau ihrer Personal Brand und Unternehmen bei Positionierung, Content, visueller Sprache und Kommunikation.

Mich interessiert dabei weniger, wie eine Marke gern gesehen werden möchte.

Mich interessiert, warum man sich an sie erinnern sollte.

Denn eine Marke beginnt für mich nicht beim Logo.

Sie beginnt bei der Frage, was Menschen über dich erzählen, wenn du selbst gerade nicht im Raum bist.

Ich habe das Sehen unterwegs gelernt.

Bevor Bücher und Fotografie einen so großen Teil meines Lebens einnahmen, war ich viele Jahre als Reisejournalist unterwegs.

Ich habe in Düsseldorf, London und Frankfurt gelebt, Luxushotels getestet, Reiseberichte geschrieben und einen ziemlich großen Teil der Welt gesehen.

Aber das Wertvollste daran waren nie die Hotelsterne.

Es waren die Dinge dazwischen.

Fremde Küchen. Märkte. Stimmen. Farben. Gerüche. Menschen, deren Sprache ich nicht verstand und bei denen ich trotzdem wusste, was sie meinten.

Diese Art zu sehen habe ich über Jahre gesammelt.

Wer viel unterwegs ist, lernt, Dinge zu lesen, bevor er sie versteht. Und irgendwann bleibt von jedem Ort etwas zurück: ein Geruch, eine Farbe, ein Bild, ein Satz.

Vieles davon findet sich heute in meiner Arbeit wieder.

HUBB. Orte, die bleiben.

Mit HUBB habe ich dieser Idee einen eigenen Raum gegeben.

Der Name kommt vom arabischen حُبّ und bedeutet Liebe.

HUBB ist meine Kunstkollektion aus Fotografie und digitalen Arbeiten. Inspiriert von Orten, die etwas in mir hinterlassen haben, von Marrakech über Sylt und Thailand bis Indien.

Dabei interessieren mich nicht die Sehenswürdigkeiten, die ohnehin jeder fotografiert.

Mich interessieren Farben. Eine Wand. Ein Kleidungsstück. Ein Roller am Straßenrand. Das Licht eines Nachmittags. Die merkwürdig kleinen Dinge, die man von einer Reise mit nach Hause nimmt, obwohl sie in keinen Koffer passen.

Aus diesen Erinnerungen entstehen Bilder.

Und irgendwann hängen sie an einer fremden Wand.

Ich mag diesen Gedanken sehr.

Worte dürfen ebenfalls weiterreisen.

Mit WORTBOTE bekommt die andere Hälfte meiner Arbeit ihren eigenen Raum: Sprache.

Denn manchmal braucht eine Geschichte kein Bild.

Manchmal reicht ein Satz.

Meine Worte bleiben deshalb selten nur im Buch. Sie wandern weiter, auf Papier, auf Produkte und Gegenstände und in die Räume von Menschen, die ich wahrscheinlich niemals kennenlernen werde.

Vielleicht fasziniert mich genau das an meiner Arbeit bis heute:

Dass etwas an meinem Schreibtisch entsteht und irgendwann Teil des Alltags eines anderen Menschen wird.

Und heute?

Heute lebe ich in einem kleinen Dorf in der Rhön.

Nach vielen Jahren in Großstädten und unzähligen Reisen ist das möglicherweise die überraschendste Wendung meiner Geschichte.

Oder die logischste.

Ich arbeite hier an Büchern, fotografiere, entwickle Marken und Ideen, schreibe Texte, denke mir neue Projekte aus und versuche weiterhin, neugierig auf die Welt zu bleiben.

Stillstand konnte ich noch nie besonders gut.

Deshalb weiß ich auch nicht, was in fünf Jahren unter meinem Namen stehen wird.

Aber ich weiß ziemlich genau, was ich weiterhin machen möchte:

Geschichten erzählen, die etwas hinterlassen.

In einem Buch, in einem Bild.
In einer Marke, an einer Wand, oder einfach im Kopf eines Menschen.

Und vielleicht ist mir genau das von allem das Liebste: etwas zu schaffen, das irgendwann nicht mehr nur mir gehört, sondern Teil der Geschichte eines anderen Menschen wird.