Mein erster Besuch in Marrakech begann im Riad AnaYela. Ich kann mich noch genau daran erinnern als der Fahrer in der Medina stoppte und wir unseren Koffer durch die staubigen, verwinkelten Gassen schoben. Bis dato waren wir Luxushotels, umgeben von feinen weißen Sandstränden und türkisfarbenem Meer, gewohnt. Nun standen wir da und sahen nur rote Mauern, Eselskarren und hörten den Ruf des Muezzin über Lautsprecher durch die Gassen hallen.

Wir hielten vor einer großen Tür, die der Eingang unserer Unterkunft sein sollte. Ich vermutete nichts Gutes.

Als die Tür hinter uns schloss, war es auf einmal ganz still und die Schönheit dieses Riads lag vor uns.  Wir waren sprachlos.

Das AyaYela ist ein kleiner, 300 Jahre alter Stadtpalast inmitten der Medina, der liebevoll mit vielen Details umgebaut wurde. Es entstand ein unaufdringliches Kunstwerk, welches fast beschützend seine Arme ausbreitet und seine Gäste umarmt.

Ein Ort, der die Sinne inspiriert, Energien und Emotionen erzeugt.  Aber kein Bauwerk, keine Einrichtung und kein Möbelstück kann dir das Gefühl geben angekommen zu sein. Das schaffen die Menschen hinter dem AnaYela. Die Mitarbeiter, die schnell zu Freunden werden und die Crew, die das AnaYela mit aufgebaut haben und heute betreuen.

„Ich öffne die Türe und bin wieder da. Und dennoch schmerzt jedes Mal der Abschied“

Klar habe ich durch meine Reisen nach Marrakech viele andere Riads und Hotels angeschaut und tolle Unterkünfte gefunden, doch das AnaYela wird immer etwas Besonderes bleiben.

AnaYela

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