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Überall hört man jetzt das Wort Plancha! Aber was ist das überhaupt und braucht man das wirklich? Auch wenn die Plancha ursprünglich aus Spanien stammt, wollte ich die Plancha nutzen um ein leckeres Nasi Goreng (was sich nicht einmal spanisch anhört) zu zaubern. Schnell gemacht und ohne viel Aufwand sollte es sein. Das kam mir erst einmal Spanisch vor.  Aber seht selbst:

Die Plancha ist im Gegensatz zu einem klassischen Grillrost eine glatte Platte, die auf den Grill gelegt wird, um Speisen schonender und aromatischer zuzubereiten. So die Erklärung. Für mich ist die Plancha einfach eine megatolle Idee, draußen auf dem Grill mehrere Speisen auf einmal zuzubereiten, ohne einen ständigen Wechsel von Topf und Pfanne vornehmen zu müssen. Bei der Plancha geht es darum eine gleichmäßige Hitze auf der gesamte Grillfläche zu verteilen. Sinn und Zweck ist es,  eine indirekte, vollflächige Hitze von 300 Grad zu nutzen, so dass die Flüssigkeiten nicht verdampfen sondern sich als Tropfen auf der Plancha sammeln um so die Aromen am Gargut zu halten.

Ich kann Euch sagen: In diesem Sommer ist Plancha-Time.

Warum?

Es ist einfach herrlich wie schnell das Gargut fertig ist und wie viele tolle Sachen man auf einer Plancha zubereiten kann. Ich habe mich für die Weber-Plancha aus Gusseisen entschieden, da Gusseisen die Hitze gleichmäßig verteilt und speichert. Und da die Plancha dazu noch eine glatte Emaille-Antihaftbeschichtung hat, ist sie wirklich einfach zu reinigen. So mag ich das. Und wenn ich bedenke, das ich auf der Plancha gleichzeitig Fleisch, Gemüse und Reis angebraten habe und nebenher noch Spiegeleier gebraten hab, machen sich noch mehr Glücksgefühle breit. Die Küche war noch nie so sauber nachdem ich gekocht habe. Ich überlege den Sommer über nur noch draußen an meinen Grill zu kochen. Herrlich.

Aber zurück zum Nasi Goreng. Im Internet findet man viele verschiedene Rezepte.  Grundlage ist immer der Reis (Nasi), welcher in einer Pfanne oder Wok gebraten (Goreng) wird.

Streng genommen ist mein Nasi Goreng ein Nasi Goreng Spesial, da es mit Ei gemacht wird, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Ich koche meist den Reis schon am Vortag oder am Morgen, so hab ich dann das Nasi Goreng auf dem Grill in weniger als 15 Minuten fertig.

Nasi Goreng

Portionen: 4 Portionen
Autor: Patrick Rosenthal

Zutaten

  • 1 Hähnchenbrust ca. 600 g, in kleine mundgerechte Stücke geschnitten
  • 400 g Parboiled Reis
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 1 TL 5-Gewürze Pulver
  • 3 Eier
  • Sojasoße
  • Sambal Oelek
  • Sonnenblumenöl

Anleitungen

  • Reis nach Packungsanweisung zubereiten und zur Seite stellen
  • Hähnchenbruststücke in eine Schüssel geben und mit 5 TL Sojasoße und dem 5-Gewürzepulver vermengen, abdecken und im Kühlschrank 30 Minuten ziehen lassen
  • Plancha vorheize, etwas Öl auf die Plancha geben und die Hähnchenbrust darauf anbraten
  • Auf einer anderen Stelle der Plancha etwas Öl geben und Zwiebel, Knoblauch und Frühlingszwiebel mitbraten, dann mit der Hähnchenbrust vermengen
  • Mit Sojasoße und Sambal abschmecken
  • Den vorgekochten Reis auf die Plancha geben und leicht bräunen lassen. In der Zwischenzeit die Eier auf die Plancha aufschlagen, stocken lassen, wenden und in grobe Stücke schneiden. Dann alles gut vermengen und ggf. mit Sojasoße oder Sambal würzen

Meine neue Grill-Errungenschaft ist übrigens der Weber Genesis II Gasgrill. Ein Weber Grill fehlte uns wirklich noch zum Outdoor-Glück. Wir haben schon viele Jahre überlegt uns einen anzuschaffen. Diesen Sommer hat er es endlich geschafft bei uns einzuziehen.

Wir wollten einen Allrounder mit einer großen Grillfläche, damit wir viele Steaks, Würstchen und Gemüse gleichzeitig grillen können. Mich hat es früher echt genervt, wenn man nie so richtig zusammen essen konnte und einer immer wieder aufstehen und zum Grill rennen musste. Jetzt können wir für 6 Personen alles auf den Grill legen und zusammen essen. Herrlich entspannt. Und ich wollte einen Seitenkocher. Den liebe ich sehr, denn da kann ich auch einmal Beilagen zubereiten ohne wieder ins Haus laufen zu müssen. Okay, ich gebe es zu: Schick sollte er auch noch aussehen.

Schau mal HIER

Vielen Dank an Weber für diese leckere Kooperation.

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