Ich hab mir dieses Jahr fest vorgenommen mehr Kartoffeln zu essen. Irgendwie sind diese bei uns in Vergessenheit geraten. Und dabei sind sie so lecker. Ich starte mal mit cremigen Kokos-Kartoffeln. Und auf dem Blog erfahrt ihr auch, warum ich mehr aus „der Erde“ essen muss.

Ich weiß gar nicht, warum Kartoffeln die letzten Jahre so wenig auf dem Essenstisch bei uns standen. Als Kind mochte ich Kartoffeln nur mit etwas Butter und Salz gern. Ich liebte es, alles mit der Gabel zu zerdrücken und dann zu essen. Auch so eine große Ofenkartoffel ist nicht zu verachten. Natürlich gefüllt mit leckeren Sachen. Und Käse. Den Käse niemals vergessen.

Aber hier erst einmal das Rezept zu den cremigen Kokos-Kartoffeln. Quick & Easy!

 

Glasierte Kokos-Kartoffeln Ich hab mir dieses Jahr fest vorgenommen mehr Kartoffeln zu essen. Irgendwie sind diese bei uns in Vergessenheit geraten. Und dabei sind sie so lecker. Ich starte mal mit cremigen Kokos-Kartoffeln. Und auf dem Blog erfahrt ihr auch, warum ich mehr aus „der Erde“ essen muss.

 

 

Kokos-Kartoffeln
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 1,5 Kilo kleine Kartoffeln
  • 2 TL Öl
  • ½ TL schwarze Senfkörner
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 5 Schalotten geviertelt
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer
  • 1 Dose 400ml Kokosnussmilch
  • frische Kresse optional
Anleitungen
  1. Kartoffeln waschen und grob abbürsten
  2. In Salzwasser 15 Minuten kochen, abseihen und halbieren
  3. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, Senf- und Kreuzkümmelsamen kurz anschwitzen
  4. Schalotten und Salz zufügen und 8 Minuten anbraten
  5. Mit Pfeffer würzen
  6. Kartoffelhälften zufügen und ca. 5 Minuten mit anbraten
  7. Kokosmilch verrühren, zugießen und ein ca. 6 Minuten mit köcheln lassen, so dass die Kartoffeln eine schöne Glasur bekommen
  8. Warm servieren und (optional) mit frischer Kresse servieren

 

TIPP:

 

Wer es etwas schärfer mag, kann noch ein kleine rote Chilischote klein schneiden und zusammen mit den Schalotten anschwitzen.

 

 

Wie ich auf die Kartoffel gekommen bin? Also, das war so: lehnt Euch zurück…

Vor Wochen war ich das erste Mal bei einer Heilpraktikerin die auch viele Jahre Chinesische Medizin studiert hat. Ich fühlte mich nicht krank oder so. Eher so als müsste mein Körper (oder meine Seele) mal zurechtgerückt werden. Da saß ich nun. Nach Zungendiagnostik und Antlitzdiagnostik bekam ich ein Rezept: Tropfen der chinesischen Naturheilkunde. Ich habe zu viel Energie, gehöre zum Element Feuer und der weise Rat war, dass ich mich mehr in der Natur aufhalten sollte. Also auch mal meine Füße mit der Erde in Berührung bringen soll. AHA! Da die Erde mich „runterbringen“ könnte, sollte ich auch mal nach Lebensmittel Ausschau halten die in der Erde wachsen. Da fiel mir dann sofort die Kartoffel ein. Erdiger geht es doch irgendwie nicht, oder? Tja, das war aber noch nicht alles. Meine Heilpraktikerin hatte noch den Rat für mich, mal zu einer Schamanin zu gehen. Wieso hat sie nicht gesagt. Aber ich hab es trotzdem getan. Ich bin nämlich von Natur aus ziemlich neugierig und neuen Erfahrungen ziemlich aufgeschlossen. Schon hatte ich einen Termin und fuhr erwartungsvoll zu einer Schamanin. Zuerst war ich etwas enttäuscht von der Person, die vor mir stand. Ich erwartete eine bunt angemalte Frau mit Federn im Haar und einem langen Gewand (ich muss noch mal über meine Vorurteile nachdenken). Vor mir stand aber eine ältere Dame in bequemen Hosen, die mich eher an meine Religionslehrerin erinnerte. Nach einem kurzen Gespräch lag ich auch schon auf dem Boden in einem kleinen Zelt (auf ihrem Dachboden). Ich sollte einfach die Augen schließen und nichts tun (hey, das kann ich besonders gut) und mich nicht erschrecken, wenn es laut werden würde (oh je).

Ich lag bequem und wurde erst einmal eingeräuchert (es roch nach verbranntem Baum). Dann wurde heftig getrommelt, gemurmelt (also undeutlich gesprochen), gesungen und wurde ab und zu mit einer Flüssigkeit bespritzt. Während ich da so lag hätte ich mir fast vor lachen in die Hose gemacht. Das lag aber nicht daran, dass ich keinen Respekt vor anderen Kulturen habe, sondern eher daran, dass ich die Situation ziemlich witzig fand. Das Geräusch der Trommeln, der Gesang…und ich mitten drin. Einfach herrlich. Leider war es verboten eine Instagram-Story zu machen. Schade eigentlich. Dann war es auch schon vorbei. Die Schamanin hatte mit einem meiner Vorfahren Kontakt aufgenommen, der wohl noch irgendwie mit mir verbunden war. Der arme Kerl (wohl selbst ein Schamane) wurde getötet und seine Körperteile im Moor versenkt. Hier wurde er seit Jahrhunderten von den Moorgeistern festgehalten. Meine Schamanin hat alles gegeben und ihn befreit, so dass seine Seele nun endlich losgelassen wurde. Das fand ich ziemlich nett von ihr und wollte auch schon wieder los. So ne Stunde liegen und der Trommel zuzuhören kann nämlich ganz schön müde machen. Ganz so einfach war es aber nicht, denn ich bekam noch eine Aufgabe. Bitte was? Ich sollte in der nächsten Zeit ein Moor aufsuchen und ein Ei ins Moor werfen. Hallo? Ja, denn die Moorgeister mussten ja beruhigt werden und Ersatz für meinen Ahnen bekommen. Quasi als „Dankeschön“ das sie meinen Ahnen losgelassen haben. Ein Ei also! Ja, ja…früher hat man wohl noch andere Opfergaben ins Moor geworfen, da sollte ich mit einem Ei noch ganz zufrieden sein. (Ich habe auch nicht weiter nachgefragt)

Und was soll ich Euch sagen? Ich habe letzten Sonntag einen wunderbaren Ausflug mit einem Ei in der Tasche ins Moor gemacht.

 

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