Ein Käsebrot ist ein Käsebrot. Meine Kindheitserinnerungen und die leckerste Remoulade der Welt (Werbung)

Was verbindest Du mit einem Käsebrot? Ich hatte mir zu dieser Frage noch nie so richtig Gedanken gemacht, weil ein Käsebrot für mich in meinem Leben einfach dazugehört. Dank Leerdammer und der #wirkäsebroten Kampagne konnte ich mir Gedanken über das für mich Selbstverständlichste der Welt machen: Das Käsebrot.

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Als ich aber darüber nachdachte, war mir  schnell klar, dass sich sofort ein „Wohlfühl-Gefühl“ bei mir einstellt, wenn ich an frisches Brot, würzigen Käse und frische Remoulade denke. Das hat auch einen Grund.

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Meine Kindheit verbrachte ich in einer kleinen Stadt. Ich war ein sehr zurückhaltendes und sehr unsportliches Kind. Schmächtig dazu aber mit einer riesengroßen Portion Humor. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich beim Brennball-Spiel im Sportunterricht immer als Letzter in die Mannschaft gewählt wurde, oder? Beim Turnen am Stufenbarren machte ich auch keine gute Figur und eine Urkunde bei den Bundesjugendspielen habe ich auch nie erhalten. Okay, ich gebe es zu: Ich bin bis heute nicht im Besitz des Seepferdchen-Abzeichens. Ihr könnt Euch vorstellen, dass Sport nicht wirklich mein Lieblingsfach in der Schule war, aber ich wollte ja auch kein Sportlehrer werden. Dennoch war ich immer ganz angetan, von all den sportlichen Mitschülern, die ohne Anstrengung 2 Stunden Sportunterricht bewerkstelligten.

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Mein Vater hatte wirklich alles versucht mich in die Welt des Sports einzuführen: Tischtennis, Tennis, Judo….keine Chance. Nach 1 Woche hatte ich die Lust bereits wieder verloren. Meiner Mutter hingegen war es nicht so wichtig, ob ihr Junge eine Sportskanone war oder nicht. An den Tagen nach dem Sportunterricht hat sie immer alles versucht, dass der Tag ein perfekter Tag für mich wurde. Immer wenn ich die Tür öffnete fühlte ich mich sofort wohl. Tolle Gerüche kamen mir entgegen. Meine Mutter war eine wunderbare Köchin. Am meisten mochte ich es wenn mir der Geruch von frisch gebackenem Brot in die Nase strömte. Unser Abendbrot. Und es war ein ungeschriebenes Gesetz das ich sofort eine frische Scheibe Brot von meiner Mutter bekam, dick belegt mit würzigem Käse und selbstgemachter Remoulade. Vergessen war der Sportunterricht. Ein Käsebrot wirkte Wunder. Im TV sieht man immer wieder, dass jedem der sich unwohl fühlt, sofort ein Glas Wasser gereicht wird. Mir reiche man bitte ein Käsebrot. Ich war sicherlich kein Sportheld, aber dafür wohl der größte Käsebrotheld der Welt.

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Irgendwann kam der Wandel. Einfach so. Ich besuchte das Sportstudio, lernte das Boxen und besuchte Selbstverteidigungskurse. Und „JA“, schwimmen kann ich auch.

Ich wurde erwachsen und bekam zu meinem Humor eine große Portion Selbstbewusstsein dazu. Schmächtig bin ich heute nicht mehr und die monatliche Gebühr, die ich an das Fitnessstudio bezahle, ermahnt mich, mich wieder körperlich zu betätigen.

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Und was bis heute geblieben ist, ist das Wohlfühlgefühl beim Käsebrotessen. Dank Leerdammer weiß ich nun wieder: Ein Käsebrot ist und bleibt meine absolute Kindheitserinnerung (wie auch Wum und Wendelin) und eine wunderbare Erinnerung an meine geliebte Mama.

Heute backe ich das Brot für meine Lieben.

Lust auf ein Käsebrot mit frischer Remoulade bekommen? Hier ist mein Remouladenrezept:

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Die leckerste Remoulade der Welt
Author: Patrick Rosenthal
Ingredients
  • [b]Zutaten für viele Käsebrote[/b]
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 125ml Öl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Eier, hart gekocht
  • 100g Cornichons, klein gewürfelt
  • 4 EL Sahnejoghurt
  • 1 EL Kerbel, fein gehackt
  • 5 EL Schnittlauch, fein gehackt
  • 2 EL Estragon, fein gehackt
  • 2 EL Petersilie, fein gehackt
Instructions
  1. Zitronensaft zusammen mit Senf und Eigelb gut verrühren
  2. Öl zuerst tröpfchenweise unter Rühren mit dem elektrischen Handrührgerät zugeben, dann in einem dünnen Strahl zugeben und schnell verrühren
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen
  4. Eier pellen und halbieren. Eiweiß und Eigelb trennen und fein hacken
  5. Cornichons, Eiweiß, Eigelb, Joghurt und Kräuter zugeben und unterheben

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Leerdammer entstanden. Schaut doch mal unter http://wirkaesebroten.leerdammer.de/mfgkaesebrot/ vorbei und sendet #mfgkäsebrot Grüße an eure Freunde und sichert euch die Chance auf einen der limitierten Plätze bei einem der #wirkäsebroten – Dinner für euch und eine Begleitung.

PS: Mein Lieblings #mfgkäsebrot Gruß ist das „Du schaffst das!“ Motiv. Man kann alles schaffen. Mit einem Käsebrot.

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3 Kommentare
  1. Dila vs. Kitchen
    Dila vs. Kitchen says:

    Lieber Patrick,
    falls dich das tröstet, ich hab bei den Bundesjugendspielen auch immer nur die „Danke dass du Teilgenommen hast“-Urkunde bekommen. Die Urkunde halt, die all die Kinder bekommen, die zu blöd sind, wenigstens einen Purzelbaum zu schlagen. Ich hab nämlich auch viel lieber Käsebrot gegessen, als Sport zu machen. Allerdings ohne Remoulade. Vielleicht probier ich es mit deinem Rezept demnächst mal mit 🙂
    Viele Grüße
    Moni

    Antworten
    • Ich machs mir einfach
      Ich machs mir einfach says:

      Oh je, dann weißt Du was es bedeutet. Gut, dass wir dieses Kapitel abgeschlossen haben und niemals mehr zu den Bundesjugendspielen müssen. Darauf ein Käsebrot – lieben Gruß Patrick

      Antworten

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