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Lust auf einen TV-Abend mit mir? Zum Knabbern gibt es selbstgemachte, mit Erdnüssen gefüllte Chips und einen Erdnuss-Hummus Dip. Dazu einen Serienmarathon mit meinen Lieblingsserien.

Schön dass Du da bist. Also Lust auf einen kuscheligen Abend auf dem Sofa? Dann mach es Dir bequem. Für die Snacks habe ich schon gesorgt und Netflix & Co. machen den Rest.

Für heute Abend hab ich die Erdnuss ausgewählt. Nein, nicht als Film sondern als Snack.

Denn die Erdnuss schmeckt nicht nur gut, sondern liefert uns alles, was wir für einen Serienmarathon brauchen. Bei einem spannenden Krimi, bei dem ich natürlich den ganzen Abend versuche damit zu protzen, dass ich natürlich weiß, wer der Mörder ist, brauchen wir ein gutes Gedächtnis. Und da die Erdnuss reich an Magnesium ist, hilft sie unserem Gedächtnis auf die Sprünge. Eine große Portion Zink in der Erdnuss, hilft uns in stressigen Situationen, das innere Gleichgewicht zu halten. Ich brauche unbedingt eine Portion, da ich bei jedem Film mitfiebere als wäre ich live dabei und du brauchst eine Portion, um von mir nicht allzu genervt zu sein, da ich natürlich zu jeder Serie und Folge meine Kommentare abgebe (auch wenn Du sie nicht hören willst).

Und damit wir am nächsten Morgen nicht allzu verknittert aussehen (Du kennst das sicher: „Ich will noch eine Folge sehen“ und schwupps geht die Sonne schon auf) versorgt uns die Erdnuss mit reichlich Niacin, um unsere Haut gesund zu erhalten.

Siehst Du? Ich bin gewappnet für unseren Serienmarathon. Jetzt fehlt nur noch die Auswahl, mit welcher Serie wir starten. Aber erst einmal bekommst Du die leckeren Erdnuss-Rezepte (falls Du es Dir, in dem unwahrscheinlichen Fall, ohne mich auf dem Sofa bequem machen willst).

 

 

 

Gefüllte Chips
Zutaten
  • 1 Eiweiß
  • 1 TL Wasser
  • 5 große Kartoffeln geschält
  • 50 g gesalzene Erdnüsse zum Beispiel ültje Ofen Erdnüsse
  • 1 Liter Sonnenblumenöl
  • etwas Meersalz
Anleitungen
  1. Eiweiß mit dem Wasser verquirlen
  2. Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und auf ein Backpapier legen
  3. Kartoffelscheiben mit einem Küchentuch trocken tupfen und mit Eiweiß einpinseln
  4. Auf die Hälfte der Kartoffelscheiben ein paar Erdnusshälften legen, eine zweite Kartoffelscheibe (mit der eingepinselten Seite nach unten) auflegen und fest andrücken
  5. 5 Minuten trocknen lassen und nochmals andrücken
  6. Öl in einem Topf heiß werden lassen
  7. Kartoffelscheiben nach und nach von beiden Seiten goldbraun frittieren
  8. Auf ein Küchenpapier legen und mit etwas Meersalz bestreuen

 

 

 

 

Erdnuss-Hummus
Zutaten
  • 1 Glas ültje pur Erdnussmus
  • 1 Dose Kichererbsen 400g, abgetropft
  • 2 TL Zitronensaft
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer
  • 1 kleine Knoblauchzehe gehackt
  • 2 TL Olivenöl
  • etwas Meersalz
Anleitungen
  1. Erdnussmus, Kichererbsen, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer in eine Küchenmaschine geben und pürieren
  2. Etwas Olivenöl dazugeben und verrühren
  3. Wenn die Konsistenz noch zu fest ist, nach und nach etwas Wasser zugeben und verrühren

 

 

 

So, jetzt aber los!

Hier meine Top 10 Serien für kuschelige Couch-Momente.

Mit welcher starten wir?

 

  1. Revenge
  2. Royal Pains
  3. Damages
  4. A good wife
  5. The Royals
  6. Jerks
  7. Downton Abbey
  8. Mozart in the jungle
  9. Velvet
  10. Grand Hotel

 

 

Und wenn Du mehr Informationen zur Erdnuss haben willst, bist du bei ERDNÜSSE genau richtig. Dort findest Du auch weitere leckere Erdnuss-Rezepte.

 

 

 

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Applaus, Applaus… für den großartigen Blumenkohl bitte. Er hat einen würdigen Beifall wirklich verdient, denn er hat sich wirklich alle Mühe gegeben, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Sein Geheimnis: würzige Harissa und leckere Butter von Weihenstephan.

Mein Partner Weihenstephan verwendet für seine Butter frischen Rahm. Das schmeckt man auch. Daher (wie meine Mutter schon immer sagte) kommt nur „richtige“ Butter bei uns auf dem Tisch. Und zum Kochen und Backen sowieso, denn der buttrige Geschmack entscheidet am Ende, ob das Publikum applaudiert. Und heute wurde von allen Seiten applaudiert, denn der Blumenkohl war so schön weich und buttrig, dass er restlos aufgegessen wurde (und das ist bei Gemüse hier leider nicht immer der Fall). Ich sage es ja immer: „mit der richtigen Butter schmeckt es einfach viel Besser.“ Immerhin stecken ca. 5 Liter frische Milch in einer 250g Packung Butter.

 

 

 

Auch wenn der Blumenkohl der Star auf dem Tisch heute ist, sind die Nebendarsteller „Polenta“ und „Kräuter-Chutney“ auch nicht zu verachten. Und wie das auch bei einem guten Kinofilm der Fall ist, ist das harmonische Zusammenspiel der Weg zum Erfolg.

Und hier passt einfach alles zusammen.

Schaut selbst:

 

Gerösteter Blumenkohl mit Polenta und Kräuter-Chutney
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
Für den gerösteten Blumenkohl
  • 1 großer Blumenkohl
  • 100 g Butter (zum Beispiel von Weihenstephan, geschmolzen)
  • 2 TL Wasser
  • 1 TL Curry
  • 2 TL Harissa-Paste
  • 2 TL Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
Für die Polenta
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 125 g Polenta
  • 2 TL Butter (zum Beispiel von Weihenstephan)
  • 50 g Käse gerieben (zum Beispiel Parmesan oder Bergkäse)
Für die braune Butter
  • 50 g Butter (zum Beispiel von Weihenstephan)
Für das Kräuter-Chutney
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Koriander
  • 1 cm Ingwer
  • Saft 1 Zitrone
  • Pfeffer
  • Salz
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 TL Butter zum Beispiel von Weihenstephan
Anleitungen
Anleitung Blumenkohl
  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech zu 2/3 mit Wasser befüllen und auf dem Boden des Backofens setzen.
  2. Blumenkohl waschen und trocken tupfen, Stiele und Blätter entfernen (Nicht allzu viel vom mittleren Strunk entfernen, so dass der Blumenkohl beim backen noch ganz bleibt)
  3. Blumenkohl in eine ofenfeste Pfanne oder Springform geben
  4. Curry, Harissa, Wasser, Salz und Ahornsirup mit der geschmolzenen Butter verrühren
  5. Blumenkohl mit der Buttermasse einpinseln und im Backofen 30-35 Minuten backen
  6. Alle 10 Minuten den Blumenkohl neu einpinseln
  7. Am besten schmeckt mir der geröstete Blumenkohl mit etwas brauner Butter und Kräuter-Chutney.
  8. Für das Kräuter-Chutney einfach alles Zutaten zusammen pürieren.
Anleitung Polenta mit brauner Butter
  1. Für die Polenta 500ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen
  2. Polenta nach und nach einrühren, Hitze herunterdrehen und Polenta im geschlossenem Topf 10 Minuten garen
  3. Zwischendurch umrühren, Butter unterrühren und mit 50g geriebenen Käse bestreuen
  4. Für die braune Butter die Butter in einen kleinen Topf erhitzen bis diese goldbraun wird und leicht nussig riecht
  5. Butter über ein Sieb abseihen und über die Polenta und/oder Blumenkohl geben

 

 

gerösteter Blumenkohl

 

 

 

 

 

Und wenn Du jetzt noch Lust hast, weitere buttrige Rezepte auszuprobieren, dann schau mal hier auf der Weihenstephan-Seite nach. Ich „arbeite“ mich gerade durch die Rubrik „Desserts“.

 

In diesem Sinne: Vielen Dank an meinen Partner Weihenstephan, der fast täglich 60.000 Stück frische Butter produziert.

 

 

Blumenkohl

 

 

 

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Es kann auch etwas Butter sein.“

-Ulrich Erckenbrecht , Schriftsteller und Aphoristiker-

 

 

Ich hab mir dieses Jahr fest vorgenommen mehr Kartoffeln zu essen. Irgendwie sind diese bei uns in Vergessenheit geraten. Und dabei sind sie so lecker. Ich starte mal mit cremigen Kokos-Kartoffeln. Und auf dem Blog erfahrt ihr auch, warum ich mehr aus „der Erde“ essen muss.

Ich weiß gar nicht, warum Kartoffeln die letzten Jahre so wenig auf dem Essenstisch bei uns standen. Als Kind mochte ich Kartoffeln nur mit etwas Butter und Salz gern. Ich liebte es, alles mit der Gabel zu zerdrücken und dann zu essen. Auch so eine große Ofenkartoffel ist nicht zu verachten. Natürlich gefüllt mit leckeren Sachen. Und Käse. Den Käse niemals vergessen.

Aber hier erst einmal das Rezept zu den cremigen Kokos-Kartoffeln. Quick & Easy!

 

Glasierte Kokos-Kartoffeln Ich hab mir dieses Jahr fest vorgenommen mehr Kartoffeln zu essen. Irgendwie sind diese bei uns in Vergessenheit geraten. Und dabei sind sie so lecker. Ich starte mal mit cremigen Kokos-Kartoffeln. Und auf dem Blog erfahrt ihr auch, warum ich mehr aus „der Erde“ essen muss.

 

 

Kokos-Kartoffeln
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 1,5 Kilo kleine Kartoffeln
  • 2 TL Öl
  • ½ TL schwarze Senfkörner
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 5 Schalotten geviertelt
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer
  • 1 Dose 400ml Kokosnussmilch
  • frische Kresse optional
Anleitungen
  1. Kartoffeln waschen und grob abbürsten
  2. In Salzwasser 15 Minuten kochen, abseihen und halbieren
  3. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, Senf- und Kreuzkümmelsamen kurz anschwitzen
  4. Schalotten und Salz zufügen und 8 Minuten anbraten
  5. Mit Pfeffer würzen
  6. Kartoffelhälften zufügen und ca. 5 Minuten mit anbraten
  7. Kokosmilch verrühren, zugießen und ein ca. 6 Minuten mit köcheln lassen, so dass die Kartoffeln eine schöne Glasur bekommen
  8. Warm servieren und (optional) mit frischer Kresse servieren

 

TIPP:

 

Wer es etwas schärfer mag, kann noch ein kleine rote Chilischote klein schneiden und zusammen mit den Schalotten anschwitzen.

 

 

Wie ich auf die Kartoffel gekommen bin? Also, das war so: lehnt Euch zurück…

Vor Wochen war ich das erste Mal bei einer Heilpraktikerin die auch viele Jahre Chinesische Medizin studiert hat. Ich fühlte mich nicht krank oder so. Eher so als müsste mein Körper (oder meine Seele) mal zurechtgerückt werden. Da saß ich nun. Nach Zungendiagnostik und Antlitzdiagnostik bekam ich ein Rezept: Tropfen der chinesischen Naturheilkunde. Ich habe zu viel Energie, gehöre zum Element Feuer und der weise Rat war, dass ich mich mehr in der Natur aufhalten sollte. Also auch mal meine Füße mit der Erde in Berührung bringen soll. AHA! Da die Erde mich „runterbringen“ könnte, sollte ich auch mal nach Lebensmittel Ausschau halten die in der Erde wachsen. Da fiel mir dann sofort die Kartoffel ein. Erdiger geht es doch irgendwie nicht, oder? Tja, das war aber noch nicht alles. Meine Heilpraktikerin hatte noch den Rat für mich, mal zu einer Schamanin zu gehen. Wieso hat sie nicht gesagt. Aber ich hab es trotzdem getan. Ich bin nämlich von Natur aus ziemlich neugierig und neuen Erfahrungen ziemlich aufgeschlossen. Schon hatte ich einen Termin und fuhr erwartungsvoll zu einer Schamanin. Zuerst war ich etwas enttäuscht von der Person, die vor mir stand. Ich erwartete eine bunt angemalte Frau mit Federn im Haar und einem langen Gewand (ich muss noch mal über meine Vorurteile nachdenken). Vor mir stand aber eine ältere Dame in bequemen Hosen, die mich eher an meine Religionslehrerin erinnerte. Nach einem kurzen Gespräch lag ich auch schon auf dem Boden in einem kleinen Zelt (auf ihrem Dachboden). Ich sollte einfach die Augen schließen und nichts tun (hey, das kann ich besonders gut) und mich nicht erschrecken, wenn es laut werden würde (oh je).

Ich lag bequem und wurde erst einmal eingeräuchert (es roch nach verbranntem Baum). Dann wurde heftig getrommelt, gemurmelt (also undeutlich gesprochen), gesungen und wurde ab und zu mit einer Flüssigkeit bespritzt. Während ich da so lag hätte ich mir fast vor lachen in die Hose gemacht. Das lag aber nicht daran, dass ich keinen Respekt vor anderen Kulturen habe, sondern eher daran, dass ich die Situation ziemlich witzig fand. Das Geräusch der Trommeln, der Gesang…und ich mitten drin. Einfach herrlich. Leider war es verboten eine Instagram-Story zu machen. Schade eigentlich. Dann war es auch schon vorbei. Die Schamanin hatte mit einem meiner Vorfahren Kontakt aufgenommen, der wohl noch irgendwie mit mir verbunden war. Der arme Kerl (wohl selbst ein Schamane) wurde getötet und seine Körperteile im Moor versenkt. Hier wurde er seit Jahrhunderten von den Moorgeistern festgehalten. Meine Schamanin hat alles gegeben und ihn befreit, so dass seine Seele nun endlich losgelassen wurde. Das fand ich ziemlich nett von ihr und wollte auch schon wieder los. So ne Stunde liegen und der Trommel zuzuhören kann nämlich ganz schön müde machen. Ganz so einfach war es aber nicht, denn ich bekam noch eine Aufgabe. Bitte was? Ich sollte in der nächsten Zeit ein Moor aufsuchen und ein Ei ins Moor werfen. Hallo? Ja, denn die Moorgeister mussten ja beruhigt werden und Ersatz für meinen Ahnen bekommen. Quasi als „Dankeschön“ das sie meinen Ahnen losgelassen haben. Ein Ei also! Ja, ja…früher hat man wohl noch andere Opfergaben ins Moor geworfen, da sollte ich mit einem Ei noch ganz zufrieden sein. (Ich habe auch nicht weiter nachgefragt)

Und was soll ich Euch sagen? Ich habe letzten Sonntag einen wunderbaren Ausflug mit einem Ei in der Tasche ins Moor gemacht.

 

Ein paar Kirschen hab ich noch. Und mit denen habe ich es mir gestern gemütlich auf dem Sofa gemacht. Sie durften meinen heißgeliebten Kokos-Milchreis toppen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat: Der Kokosmilchreis passt auch perfekt zu vielen anderen Obstsorten. Und auch ganz ohne Obst schmeckt er einfach wunderbar.

 

Kokos Milchreis

 

 

Kokos-Milchreis mit Kirschen
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 500 g Kirschen entkernt
  • 60 g Zucker
  • 2 Dosen Kokosmilch á 400ml
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Puderzucker
  • 250 g Milchreis
  • 50 g Kokosflocken geraspelt
Anleitungen
  1. Kokosmilch mit 200ml Wasser und Salz aufkochen
  2. Reis und Zucker zufügen, aufkochen lassen und bei geringer Hitze 25 Minuten garen
  3. Umrühren nicht vergessen
  4. Kokosraspeln unterheben
  5. Vom Herd nehmen und abgedeckt 15 Minuten quellen lassen
  6. 200g Kirschen mit Puderzucker pürieren
  7. Milchreis auf Teller verteilen und mit Kirschsoße und Kirschen servieren

Mit Schmand schmeckt alles besser. Mit Käse auch.

Und da die Zucchini im Garten nicht aufhören wollen zu wachsen, gibt es heute eine „easy“ Zucchini-Tarte mit Schmand, Käse und frischen Kräutern.

 

Blätterteig Zucchini Tarte

 

 

Zucchini-Blätterteig Tarte
Portionen: 1 Tarteform ca.24cm
Zutaten
  • 2 Zucchini mit einem Sparschäler in Streifen abgezogen
  • 1 Bund Petersilie gehackt
  • 1 Bund Schnittlauch gehackt
  • 250 g Schmand
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Parmesan gerieben
  • 100 g Fetakäse zerbröselt
  • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
Anleitungen
  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
  2. Tarteform etwas einfetten
  3. Blätterteig in die Tarteform geben und einen Rand formen
  4. Schmand, Eier, Petersilie und Schnittlauch verrühren
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen, Parmesan unterrühren
  6. Schmandcreme auf den Teig geben
  7. Zucchinischeiben aufrollen und in die Tarte hineinstellen
  8. Fetakäse darüber verteilen
  9. Im Ofen 40 Minuten backen, 10 Minuten ruhen lassen und servieren

 

Da ich nicht den ganzen Tag nur Eis essen kann (wieso eigentlich nicht?), brauche ich eine frische Alternative. Die Frucht-Sushis mit Himbeersoße liegen hier ganz weit vorne. So macht mir Obst essen Spaß!

Eigentlich möchte ich mich gar nicht über diese Hitze beschweren, denn der nächste Winter naht. Und damit auch das Gemotze darüber, dass es zu kalt ist und ich in diesem Moment nichts anderes will als kurze Hosen und T-Shirts anzuziehen. Aber derzeit ist es so warm, dass ich freiwillig auf mein tägliches Bad verzichte und ich nur unter die Dusche hüpfe. Und das heißt schon etwas, denn ich kann mir nur sehr wenige Gründe vorstellen auf mein tägliches Bade-Glück zu verzichten.

Mein Hauptnahrungsmittel ist derzeit Eis. Eis geht immer (auch im Winter)! Eis ist Erfrischung! Eis ist einfach toll. Eis ist Rettung. Besonders dann, wenn man vor lauter Erschöpfung kurz eingeschlafen ist, wieder aufwacht (weil es zu warm ist) und nicht mehr einschlafen kann (weil es zu warm ist). Aufstehen, Gefrierschrank aufmachen und einen Becher Eis rausholen. Essen. Wieder einschlafen. Für diese Nacht habe ich mir ein paar Frucht Sushis in den Kühlschrank gestellt (die Apfelscheiben mit etwas Zitrone eingerieben). Eisgekühlt richtig erfrischend. Und einen Ventilator habe ich auch noch gekauft. Kann also nichts mehr schiefgehen.

 

erfrischendes Frucht Sushi

 

 

Frucht-Sushi
Portionen: 10 Stück
Zutaten
  • 130 g Risotto-Reis
  • 500 ml Milch
  • 3 TL Zucker
  • abgeriebene Schale 1 Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Apfel entkernt, geviertelt und in Scheiben geschnitten
  • 1 pinke Grapefruit in feine Scheiben geschnitten
  • 60 g Kokosraspeln
  • frische Minzeblättchen
Für die Himbeersoße
  • 50 g Himbeeren frisch oder gefroren
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 TL Zucker
Anleitungen
  1. Für die Himbeersoße alle Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren aufköcheln lassen bis sich der Zucker vollständig gelöst hat
  2. Pürieren und abkühlen lassen
  3. Milch zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und der Zitronenschale in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen
  4. Reis zugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren 15-20 Minuten köcheln lassen
  5. 50g Kokosraspeln unterheben
  6. Abkühlen lassen
  7. Mit den Händen den Reis zu länglichen „Bällchen“ formen
  8. Mit Apfel- und Grapefruitscheiben belegen und mit den restlichen Kokosraspeln bestreuen und Minzblättchen auflegen

Mein absoluter Lieblingssalat im Sommer. Knackig, köstlich und schnell zubereitet.

Vor vier Jahren habe ich den Kohlrabisalat das erste Mal zubereitet. Inspiriert von dem Rezept aus dem Jerusalem- Kochbuch von Ottolenghi Tamimi ist der Kohlrabisalat von Mai bis Oktober bei mir in der Küche nicht mehr wegzudenken. Und da das Rezept von mir aus dem Jahr 2014 derzeit das beliebteste Rezept auf dem Blog ist, habe ich es nochmals überarbeitet und neu fotografiert (das musste wirklich sein).

So! Ich werden den Tag im Garten verbringen und meinen Kohlrabipflanzen beim wachsen zuhören.

 

 

Knackiger Kohlrabisalat
Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 3 Kohlrabi geschält und in Würfel geschnitten
  • 80 g griechischer Joghurt
  • 70 g saure Sahne
  • 40 g Sahne
  • 1 kleine Knoblauchzehe zerdrückt
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL frische Minze klein geschnitten
  • 20 g Gartenkresse gezupft
  • etwas Sumach Salz und Pfeffer
Anleitungen
  1. Kohlrabi in eine Schüssel füllen
  2. Joghurt mit sauer und süßer Sahne, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer verrühren
  3. Dressing über die Kohlrabiwürfel geben und durchmengen
  4. Minze und Hälfte der Brunnenkresse hinzufügen und durchmischen
  5. Anrichten und mit Brunnenkresse und Sumach bestreuen

Das tolle Buch von Ottolenghi gibt es HIER. Ich habe seitdem ich das Rezept zum ersten Mal gemacht habe immer etwas Sumach im Hause. Es ist unglaublich ergiebig und passt wunderbar als Topping zu Salaten, Fleisch und Reis. Du bekommst es in fast jedem türkischen Lebensmittelladen oder HIER online.