Ich liebe Erbsen und habe sie am liebsten immer auf dem Teller (oder in der Suppentasse). Ein Nudelauflauf wird bei mir schnell zum Erbsenauflauf und meine Gäste rufen schon im Vorfeld „nimm ruhig weniger Erbsen“. Bei Mais geht es mir genauso. Gäbe es einen Erbsen-Mais-Gott, ich würde einen Erbsen-Mais-Altar in der Wohnung haben. Nachdem die liebe Tanja von ihana  (ich liebe ihre Fotos) ihre vegane Erbsensuppe gepostet hat und ich die wunderschönen Fotos sah, wusste ich es sofort: Es führt kein Weg daran vorbei, ich muss es nachkochen. Ich habe noch etwas Koriandergrün mit eingebaut, da ich den Geschmack von Koriander unglaublich toll finde. (Ob es einen Koriander-Gott gibt?)

Erbsensuppe1

Zutaten

  • 1 Zwiebel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 200 g Sellerie, geschält und gewürfelt.
  • ein Bund Frühlingszwiebeln, in kleine Ringe geschnitten
  • etwas Öl
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 800 g TK-Erbsen
  • je nach Geschmack etwas Koriandergrün, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer

Erbsensuppe2

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel andünsten. Sellerie und Frühlingszwiebeln dazugeben und ebenso andünsten. Mit Gemüsebrühe (ich habe erst einmal 900 ml genommen) ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Erbsen dazugeben, kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Koriandergrün abschmecken. Suppe pürieren. Dann ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugeben, je nach gewünschter Konsistenz.

Und hier die Variante für alle Thermomix-Besitzer:

Zwiebel, Sellerie und Frühlingszwiebeln auf Stufe 4 für 5 Sekunden zerkleinern. 1 EL Öl hinzufügen und bei 100 Grad für 3 Minuten dünsten. Erbsen und 900 ml Gemüsebrühe dazugeben und für 15 Minuten auf 100 Grad köcheln lassen. Salz, Pfeffer und Koriandergrün dazugeben und auf Stufe 10 für 30 Sekunden alles zerkleinern. Eventuell alles nochmals abschmecken.

Ich machs mir einfach… grün

Ich habe meine Liebe zu Süßkartoffeln erst in diesem Jahr entdeckt. Entweder sind sie mir vorher nicht aufgefallen oder man hat sie mir einfach vorenthalten. Seitdem ich sie zum ersten Mal probiert habe, suche ich ständig nach neuen Rezepten um die Süßkartoffeln einzubauen.
In meinem absoluten Lieblingsbuch Jerusalem-Das Kochbuch von Ottolenghi Tamimi wurde ich fündig. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, da ich nicht so gerne lauwarme Speisen zu mir nehme.

Feigen

Zutaten für 2 Personen

  • 4 Süßkartoffeln, gewaschen, halbiert und in Spalten geschnitten
  • 5 EL Olivenöl
  • 40 ml Balsamico-Essig
  • 20 g Zucker
  • 12 Frühlingszwiebeln, halbiert und in 4 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 rote Chilischote, in Ringe geschnitten
  • 6 frische Feigen, geviertelt
  • 150 g weicher Ziegenkäse, zerkrümelt
  • etwas schwarzer Pfeffer und Meersalz

Feigen4

Backofen auf 240 Grad vorheizen. In einer Schüssel die Süßkartoffelspalten mit 3 EL Olivenöl, 2 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen und mit der Schale nach unten auf ein Backblech verteilen. Im Ofen 25 Minuten backen.

Feigen1

Balsamico-Essig mit Zucker in einem kleinen Topf aufkochen. Ca. 2-4 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt. Auskühlen lassen. Da beim Abkühlen die Masse noch etwas eindickt, kann man diese mit etwas Wasser verdünnen, falls diese zu dick wird.
Restliche Öl in einer großen Pfanne mit den Frühlingszwiebeln und der Chilischote erhitzen. Süßkartoffelspalten dazugeben  und erhitzen. Feigen zum Schluß unterheben und ganz kurz erwärmen. Alles aus einen Teller anrichten. Die Balsamicoreduktion darüber geben und mit dem Ziegenkäse bestreuen.

Feigen2

Da ich letzte Woche ein paar Tage in die Sonne geflogen bin, halte ich es derzeit kaum aus in dem veregneten und mir doch etwas zu kühlem Deutschland. Und was ist wärmender als eine heiße Suppe?

Bananensuppe

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • etwas Butter zum anbraten
  • Currypulver (je nach Geschmack, ich habe 3 TL verwendet)
  • Pfeffer
  • 4 reife Bananen
  • Salz
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 300 ml Sahne
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten
  • ein paar Kokosflocken, angeröstet

Bananensuppe1

Zwiebeln in Butter anbraten. Currypulver und Pfeffer dazugeben. 4 Bananen mit der Gabel zerkleinern und in die Pfanne geben. Etwas Salz dazu. Alles zusammen etwas anbraten.

800 ml der Gemüsebrühe dazugeben und etwas köcheln lassen. Alles mit einem Pürierstab mixen. Restliche Gemüsebrühe und Sahne dazugeben und etwas köcheln lassen.

Vor dem servieren jeweils ein paar Bananenscheiben in die Suppe legen und mit den gerösteten Kokosraspeln berieseln.

Bananensuppe2

Wallpaper: Casadeco

 

Bei Fernweh hilft bei mir nur verreisen. Und wenn das nicht möglich ist, muss ich mir eben etwas authentisches auf den Tisch holen. Auf den Straßen von Marrakech, bei den unzähligen vielen Marktständen, habe ich oft das mit Grillgemüse und Kichererbsen gefüllte Fladenbrot gegessen. Und da ich Sehnsucht danach habe, gibt es das jetzt nun zum Mittagessen.

Marrakech2

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 dünne Fladenbrote
  • 3 EL Honig
  • 3 EL Harissa
  • 2 Auberginen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 grüne Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Tomate, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
  • etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1 EL Paprika
  • 1 weiße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Bund glatte Petersilie, gezupft
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • Saft von 1 Zitrone
  • ein paar Salatblätter

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Kichererbsen abtropfen lassen. Paprikapulver, weiße Zwiebel, Petersilie, Kreuzkümmel, etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermengen und zur Seite stellen.

Honig und Harissa vermengen und zur Seite stellen.

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Das gesamte Gemüse in einer gusseisernen Grillpfanne oder auf dem Grill von beiden Seiten grillen. Dabei etwas mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auberginenscheiben mit der Harissa-Honig Mischung bestreichen und grillen, bis das Gemüse gar ist.

Die Fladenbrote mit einem großen Messer aufschneiden und antoasten. (das klappt perfekt auch in der Grillpfanne).

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Zum anrichten das gegrillte Gemüse und den Kichererbsensalat mit einigen Salatblättern auf das Fladenbrot legen. Zum Schluss ein wenig Harissa-Honig Mischung über das Gericht geben.

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Ich machs mir einfach…Marokkanisch.

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Wallpaper:  Eijffinger

3 D Schrift Fernweh: NoGallery

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Kürbis-Thai-Curry

Der Kürbis darf im September einfach nicht fehlen und da ich mich im letzten Jahr an Kürbissuppe wirklich satt gegessen habe, müssen neue Variationen her. Und warum den Kürbis nicht mal als Fleischersatz nehmen? Passt und geht wirklich einfach.

Kuerbiscurry

Zutaten für 6 Personen

  • Pflanzenöl
  • 2 große Zwiebeln, in Würfeln geschnitten
  • 4 TL geraspelter Ingwer
  • 0,5 l Gemüsebrühe
  • 800 ml Kokosmilch
  • 3 Kilo Kürbis, in Stücke geschnitten
  • 6 TL rote Currypaste
  • 4 kleine Auberginen
  • 200 g grüne Bohnen
  • 40 g frischer Thai- Basilikum

Eine große hohe Pfanne erhitzen und Öl dazugeben. Zwiebeln, Ingwer und Currypaste in die Pfanne geben und andünsten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und aufkochen lassen. Kürbis dazugeben und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Auberginen und Bohnen dazugeben und nochmals 5 – 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Basilikum darunterheben und mit Reis (ich nehme Jasmin Reis) servieren.

Ich machs mir einfach…fleischlos!

 

Nachdem der Sommer nun fast vorbei ist, erinnere ich mich an die Diät, die ich eigentlich vor dem Sommer machen wollte. Um nicht das schlechte Gewissen noch größer werden zu lassen gibt es heute Mittag was „leichtes“ und vegetarisches.

Foto

Reisnudeln mit Tofu

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g breite, flache Reisnudeln (kaufe ich immer im Asia Laden, aber mittlerweile gibt es die auch schon in fast allen Lebensmittelläden)
  • 400 g fester Tofu, in Würfel geschnitten
  • etwas Öl
  • etwas Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen geschält und gehackt
  • 2 rote Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
  • 4 Eier, verquirlt
  • 2 EL Zucker
  • 6 EL Fischsauce
  • Saft von 2 Limetten
  • 8 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 200 g frische Sojabohnensprossen
  • 100 g geröstete Erdnüsse
  • 2 TL getrocknete Chiliflocken
  • 1 Gurke, in Würfel geschnitten

WOK

Nudeln in heißem Wasser 5 Minuten einweichen, abtropfen lassen. Wok erhitzen und etwas Öl dazugeben. Tofu anbraten, bis er eine schöne braune Farbe erhält. Mit Salz und Pfeffer würzen , aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

2 EL Öl, Knoblauch und rote Zwiebel in den Wok geben und anbraten bis der Knoblauch eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

Die verquirlten Eier in den Wok geben, etwas Salz und Pfeffer dazu, umrühren und ein paar Sekunden erhitzen. Reisnudeln dazugeben und gut vermischen. Fischsauce, Zucker und Limettensaft dazugeben und etwas anbraten. Die Knoblauch-Zwiebelmischung mitsamt dem Tofu und den Sojabohnensprossen dazugeben und kurz durchschwenken und im Wok erhitzen, so dass alles schön aufgewärmt ist. Zum Schluss die Erdnüsse dazugeben und kurz vermischen.

Schon fertig! Das war einfach, oder? Zum servieren ein paar Chiliflocken dazugeben und mit der gewürfelten Gurke servieren.